SWISS
DREAM TEAM
61. Länderspiel:
SWISS DREAM TEAM vs. San Rafael Selecion
9:2
Ort: Belén, Halle Centro Goal
Datum: 26.11.2006, 14.00 Uhr
Matchformat:
5 gegen 5, inkl. Torhüter / 2x 30 Min. mit 5 Min. Pause
Kurzbericht
von Franz aka Kaiser Beckenbuur
Zur
Teamaufstellung: (V = Verteidiger, M/HS = Mittelfeld/Hängender Stürmer,
S= Stürmer)
Torwart: Eloy
V: Diego, Edgar,Juan
M/HS: Rivelinho
S:
Don Ursulo, Pick
Sehr grosse
Zuschauerzahl im Heimstadion der Dreamers - darunter auch SDT-50er
Mitglied,
Don Hans, ehemaliger Fussballprofi in der ersten USA-Soccer-League
(anfangs
70'er Jahre).
Matchtelegramm:
26.
Min.: 1:0 (Juan/Pass Edgar)
27. Min.: 2:0 (Pick/Pass Rive)
Der Doppelschlag!
Die SRS wehrten sich bis kurz vor Halbzeit tapfer.
Konnten ihr hohes Tempo
jedoch nicht halten, und SDT-Tormann Eloy war in Weltklasse
Form.
28. Min.:
3:0 (Rive/Pass Pick)
29. Min.: 4:0 (Pick, Einzelaktion)
Pausenstand 4:0
Captain
Diego verlangte Full-Throttle auch in der zweiten Halbzeit. Grass fressen war
die
Devise und ein Stängeli.
40. Min.: 4:1 (Penalty, verursacht durch
TW Eloy, sehr harte Schiedsrichterentscheidung)
42. Min.: 5:1 (Eloy - schöne
Einzelaktion des SDT-Goalies)
44. Min.: 6:1 (Rive/Pass Juan)
51. Min.: 7:1
(Pick/Pass Juan)
54. Min.: 7:2 (Eigentor Juan!)
56. Min.: 8:2 (Don Ursulo/Eckball/Pass
Juan)
58. Min.: 9:2 (Diego/Pass Pick)
60.
Min. und 2 Sekunden: (Pick schiesst das Stängeli 2 Sekunden zu spät.
Schlusspfiff
ertönte ein Mü vorher.
Schlussresultat 9:2
Die
verlangte Revanche der San Rafael Selection war gleichzeitig der vierte Saisonsieg
meiner
Buäm. Ungeschlagen! Noch ein Spiel und dann sind mar Wintermeister! Was der
FCZ
kann könn mir au.
Auf
bald,
Euer Franz

PS:
Hier war i mit dem Magier Christian (ned der Rive, där isch eher en Zauberlehrling)
dem
hab i zeigt wie man Trümpfe aus där Aermel schüttelt.
MPERIAL
MATCH GELABBER / I. M. G. / IMPERIAL MATCH GELABBER / I. M. G.




Eloy:
Der Mann des Tages. Weltklasse. Beinahe ein Shut-out. Nur ein Penalty und ein
Eigentor
konnte ihn an diesem Tag bezwingen. Als Tüpfli sogar noch ein Tor!
Edgar:
Diszipliniert. Eher unauffällig in diesem Spiel. Es fehlten seine starken
Distanzschüsse.
Juan: Trotz seinen 4 Scorerpunkten (1 Tor +
3 Asst.) spielerisch in einer Formkrise.
Auffallend viele schlechte Pässe
und Missverständnisse. Seine magere Leistung gipfelte
im Eigentor.
Diego:
Patron der Abwehr, guter Antreiber, auf und neben dem Platz. Sprühte vor
Spielfreude.
Rivelinho:
Mr. Chancentod. Hatte 4 goldene Fast-100% auf dem Fuss. (8.Min./15.Min./25.MIn.
und 32. Min.) Trotz gemischter Leistung hat er als dritter
SDT-Spieler
nach Pick und Don U, die 100 Punkte Marke (Tore+Assists) durchbrochen,
er brauchte dazu 60 Spiele (Kuriosum, denn Don U brauchte ebenfalls 60 Spiele
für diese
Schallmauer). Don Wilt packte seinen 100er-Zettel nochmals aus
und sagt,
Congratulations Mr. Wild:

Don Ursulo:
Eher unauffällig. War sehr viel in Defensivarbeit verwickelt wegen den haus-
eigenen
fliegenden Verteidigern. Konditionnell noch eine Stufe mehr abgesackt. Der
Tiefpunkt
nach dem Tiefpunkt? Tante Käthe wird konsultiert.
Erste
SDT-Bilder auf YouTube:
http://www.youtube.com/watch?v=EqYe_2KR_Ns
Zusammengefasste
SDT-Saison-Tore-/Punktestatistik- guckst du hier:
S.D.T.
- Saison 2006/2007
Eine
erste mögliche Vereinsbruderschaft für das SDT wurde gefunden!
Der
FC Schmiere! Liest den Text genau durch, und staunt über die Parallelen
zum
SDT. Ein baldiger Wimpeltausch ist nicht auszuschliessen.

"Bitte
eine andere Tonart, du Arschloch!"
Vor 50 Jahren gründete
Sammy Drechsel die Lach- und Schießgesellschaft - auf dem Platz kickten
die Kabarettisten um Dieter Hildebrandt und ihre prominenten Gäste von Fritz
Walter bis Gerhard "Acker" Schröder als FC Schmiere. (Text
von Thomas Becker)
Es
ist ewig her, und doch weiß Helmut Müller alles noch ganz genau: "Mein
erstes Spiel? 30.Dezember '78. Sechsvier für uns. Sammy brauchte noch sein
100.Tor in diesem Jahr, wie immer. Nach dem Spiel hatte er erst 96. Also sagt
er: Mach' für morgen noch eins aus! Und so haben wir auch an Silvester gespielt,
14 Uhr, Neubiberg. Sammy hat zwei Tore gemacht, stand also bei 98. Wie so oft
hat er dann einfach länger spielen lassen - aber nicht mehr getroffen. Irgendwann
wollten die anderen heim: Wir haben Gäste zuhause, es ist Silvester. Dann
sind sie vom Platz gegangen - und Sammy war stinksauer."
Eine typische
Geschichte. Typisch für Fußballverrückte im Allgemeinen - und
für Sammy Drechsel im Besonderen. Der Mann - mit bürgerlichem Namen
hieß er Karl-Heinz Kamke - hat nicht nur zusammen mit Dieter Hildebrandt
die Kabarettinstitution Lach- und Schießgesellschaft gegründet. Sondern
er war auch Kapitän und Mittelstürmer der wohl schillerndsten Prominenten-Elf
der Republik, des FC Schmiere. Das Kabarett feiert heute sein 50-jähriges
Bestehen. Und damit auch der FC Schmiere.
FC Schmiere anfangs
60er Jahre (mit Brille Dieter Hiltebrandt -
Sammy Drechsel untere Reihe zweiter
von rechts)

Sammy
Drechsel und der Fußball: "Das hat ihn am allermeisten auf der Welt
interessiert", sagt der Ex-Lach-und-Schießer Rainer Basedow, 68. "Kabarett
kam erst viel später." Drechsel, Jahrgang '25, war Regisseur des Dokumentarfilms
"Fußball-WM 1954", schrieb im selben Jahr mit "Elf Freunde
müsst ihr sein" die Kicker-Bibel schlechthin, eine Aufarbeitung seiner
Jugend im Berliner Sportverein 92.
Als
Sportreporter wechselte er nach einer wilden Zeit als Sensationsreporter von Berlin
nach München und versammelte von 1957 an auf dem Jahn-Sportplatz im Münchner
Norden ein Rudel Fußballnärrischer um sich: die Reporter-Kollegen Harry
Valérien und Franz Schönhuber; mit dabei: ein gewisser Dieter Hildebrandt..
Helmut "Heli"
Müller, 55, organisiert seit vielen Jahren all die Benefiz- und Einlagespiele.
Seit Anfang der 60er Jahre hat der FC Schmiere 2118 Partien absolviert, 1539 Siege,
366 Niederlagen, Torverhältnis: 11948:6838. Peinlich genau wird Statistik
geführt, in einem schmucklosen blauen Klarsichthefter. Hinter den Zahlen
stecken ungezählte Anekdoten. Über den Schröder Gerd zum Beispiel,
der sich als Rechtsaußen im ersten Spiel nicht an die goldene Regel hielt:
Tore schießt erst mal der Sammy!
Mittelstürmer
Sammy Drechsel in Aktion. Ein klassischer Linksfuß, vergleichsweise dünne
Beine, fragiler Körperbau. Egal: Der Mann hat in seiner Karriere 1500 Tore
erzielt. Pele schaffte übrigens 1281. 
Der
forsche SPD-Mann netzte zwei Mal ein - "aber dann hat ihn der Sammy schön
zusammengefaltet", erinnert sich Basedow. "Drechsel war auf dem Platz
wie ein Geisteskranker, hat alle angeschrien, auch Nationalspieler beleidigt.
Die meisten haben's sich gefallen lassen. Nur Hennes Küppers ist mal vom
Platz gegangen."
Oder
die Gaudi mit dem Kölner Oberbürgermeister. "Der war weit über
70", erzählt Basedow, "konnte kaum noch laufen. Da musste Toni
Turek neben das Tor springen, damit der trifft. Und dann hat Helmut Rahn den Turek
zusammengeschissen - aus Spaß. Die Leute haben gegrölt."
Zwischen
dicken Aktendeckeln lagert im Büro der Lach- und Schieß die FC-Schmiere-Korrespondenz:
eine Schatzkiste. Da ist der Brief des Schiedsrichters August H., der im September
'68 dem Rechtsaußen Dieter Hildebrandt die rote Karte gezeigt hatte. "Bitte
eine andere Tonart, du Arschloch!", hatte dieser gepöbelt. Drechsel
und Kollegen wollten ihn beim Schiri in Schutz nehmen - doch Hildebrandt bestand
auf seiner Wortwahl.
Oder
die Trikotbestellung im Juli '79, als adidas schrieb: "Herr Werner Schneyder
ist für die normale Produktion zu groß." Gab's halt eine Sonderanfertigung
für den Schlaks, Brustumfang: 108, Bund: 100, Schrittlänge: 92. Wunderbar
auch die Anreden: Den Münchner Polizeipräsidenten Manfred Schreiber
herzte Drechsel mit den Worten "Lieber Manni, mein großer Obersheriff".
Der Präsident des Bayerischen Fußballverbands begann die Korrespondenz
auf offiziellem Briefpapier schon mal mit "Verfluchter Himmelhund".
"Du Schorsch, hör mal..."
Man konnte ihm nicht böse
sein, auch wenn er fies sein konnte. "Sammy war manchmal peinlich bis zum
Erbrechen, richtig widerlich", erzählt Basedow. Geliebt haben sie ihn
trotzdem alle, die Kabarettisten, die Kicker, die Promis.
Mit
seinen guten Kontakten zauberte er Titelstorys in die Zeitungen ("So ein
Spiel sah Ulm noch nie", Schwäbische Donauzeitung, Juni '66), trat gegen
eine Bundestags-Auswahl an (7:4 für Schmiere, April '64) und machte selbst
wegen Eis gesperrte Plätze spielbar. "Der Platzwart ließ uns nicht
aufs Feld", erzählt Heli Müller, "da fragt ihn Sammy: Wer
ist dein Chef? Bürgermeister Kronawitter, hieß die Antwort. Sekunden
später hängt Sammy am Telefon: Du Schorsch, hör' mal..."
Müller
musste ständig Spiele organisieren, "manchmal mehr als 80 im Jahr -
kein Profi spielt so viel". Jeden Samstag, auch im Winter, wurde auf der
Bezirkssportanlage an der Chiemgau-/Görzerstraße gebolzt, morgens um
halb elf - nachmittags kommentierte Drechsel ja oft aus dem Stadion. Auf den Tourneen
der Lach- und Schieß gehörte der Kick vor dem Auftritt so selbstverständlich
dazu wie das Gläschen danach. Die Gage gab es nicht nur für kabarettistische,
sondern auch für fußballerische Leistungen.
Sammy
Drechsel hat gekickt bis zum Schluss. An seinem 60.Geburtstag gab es drei Prominenten-Spiele
hintereinander - Drechsel spielte bei allen mit. "Am Tag danach rief er an",
erzählt Rainer Basedow, "und sagt: Dicker, bei mir is' irjendwas nich
in Ordnung. Ich hab' das Jefühl, ich hab' 'nen Fußball verschluckt
und irjendeener pumpt den immer uff." Es war kein Fußball. Es war Krebs.
"Danach wurde er immer weniger und sagte noch Sätze wie: 'Ich bin zwar
nur 60 und ich werd' auch nich' mehr. Aber jelebt hab' ich für 120.'"
Fußball
hat er immer noch gespielt. Bis einen Monat vor seinem Tod. "Er wollte unbedingt
sein 1500.Tor schießen." Er schoss es, kurz vor Weihnachten, im Schnee.
Am 19.Januar '86 verlor der FC Schmiere seinen Kapitän und Mittelstürmer.
"Wir haben ihm sein Trikot ins Grab gelegt", erzählt Heli Müller,
"seitdem gibt es bei uns keinen Neuner mehr."
Auch
ein gewisser Günter Netzer spielte mal mit. Schoss im Züricher Letzigrund
in der letzten Minute einen Freistoß an die Latte. Sammy Drechsel ließ
den Freistoß wiederholen, sagte zu dem Mann, der auf der Torwand im "Aktuellen
Sportstudio" fünf Treffer erzielt hatte: "Geh' ma rüber, Günter"
- und zimmerte den Ball in den Winkel. (rechts Sammy/links Günti)
Der FC Schmiere lebt weiter, auch wenn die Spiele weniger und die Helden
älter werden, Paul Breitner kickt auch mit 55 noch flott. Mit Till Hofmann,
36, sitzt der nächste Fußballverrückte auf Drechsels Lach- und
Schieß-Posten. Seine neue Bühne heißt Vereinsheim, an den Wänden
hängen Schmiere-Fotos, Schmiere-Wimpel, im Hirschgeweih baumeln die letzten
Profi-Kickstiefel von Jens Jeremies. An Sammy Drechsels Geburtstag im April tritt
der FC Schmiere wieder an. Und ein paar Kilometer weiter oben wird sicher jemand
zuschauen. Er wird ein Fußballtrikot tragen - das mit der Neun.
Azurro-Preis:
Azzuro
Preis oder auch "Der Sack der Woche", ist eine begehrte Auszeichnung
für große Unfairness, die sich jeder Fußballer mindestens einmal
in seiner
Karriere ergrätschen sollte."
Rive
für
sein Lama-Spucken,
nach einem zu Recht nicht gepfiffenen
Elfmeter!
Pfui Teufel!


Dreamers
feiern ihre vierten Saisonsieg! Wie üblich mit und im kalten Nass.
Ein
neuer Biersponsor-Vertrag mit Cerveza Aguila steht an. Erste Verhandlungen
wurden
mit einer Repräsentantin aus Venezuela aufgenommen.


|
Game Stats:
| Spielername: |
Tore: |
Assists: |
| Don
Ursulo | 1 |
0 |
| Pick |
3 |
2 |
| Rivelinho |
2 |
1 |
| Juan |
1 |
3 |
| Edgar |
0 |
1 |
| Diego |
1 |
0 |
| Eloy |
1 |
0 |
|
*Gegen
die Game Stats kann nur innerhalb von 48Std. rekurriert werden. (C) All Rights
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