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58. Länderspiel: Matchbericht
von Franz aka Kaiser Beckenbuur Nach längerer Zeit, in der das SDT im Banne der Fussball WM weilte, nach zwei Testspielen (eine katastrophale Niederlage und ein Sieg) und dem Auskurieren von verschiedenen Verletzungen einiger Stammspieler, stand zum Saisonauftakt ein alter Bekannter gegen die Dreamers auf dem Platz. Im 58. Länderspiel ging es gegen die "Los Cespedes", welche bisher zweimal vom SDT bezwungen worden waren. So viel schon im Voraus. Die Ticos sollten weiterhin auf ihren ersten Sieg gegen die Helvetier warten. Captain Diego, mit einigen Kilos zuviel von der WM zurückgekehrt, führte die Mannschaft an, in welcher nur Victor und Rolando (Langzeit verletzt) abwesend waren. Eloy brachte als Gastspieler Brian mit, der wohl zu seinem ersten und auch letzten offiziellen Länderspiel mit dem SDT kam. Zur
Teamaufstellung: (V = Verteidiger, M/HS = Mittelfeld/Hängender Stürmer,
S= Stürmer) Schiedsrichter:
Don Walter. Wie meist ruhig und souverän. Unterschlug dem SDT aber Rolando war als Trainer anwesend und verlangte zunächst eine defensiv abgeklärte Spielweise. Doch das SDT kam schnell zu seinen Chancen. Gedanklich schienen die Schweizer einen Tick schneller als ihr Gegner zu sein. In der zweiten Minute zahlte sich dies beinahe aus. Ein schnell von Don Ursulo ausgeführter Einkick erreichte Rivelinho, dieser einschussbereit zwei Meter vor dem Tor. Leider war sein Innenrist-Schuss zu zahm - der Torhüter hatte keine Probleme damit, schlimmer noch er leitete blitzschnell über den gestaffelten Stürmer den Konter ein. Dieser setzte zu einem Gegenstoss über das Feld an, liess im Duell Abwehrspieler Diego mit einem Beinschuss stehen und schoss zum 0-1 ein. Was für ein Pech! Doch noch war im Team der Dreamer niemand beunruhigt. Konstant spielte man sich zu Chancen. Vor allem Gastspieler Brian setzte den Ball aber jeweils meilenweit neben das Gehäuse. Der Druck auf den Gegner nahm aber zu. In der vierten Minute dann der Ausgleich. Eine schöne Aktion von Pick, der da weitermachte wo er letzte Saison aufhörte, mit Tore schiessen. Die gute Laune von Trainer Rolando (eher der ruhige Trainertyp auf der Bank, kein Grantler) dauerte aber nicht sehr lange. Torwart Eloy mit einem seiner Ausflüge, er verlor den Ball und kam nicht rechtzeitig zurück in den Kasten. Die kalte Dusche zum 1-2 in der fünften Minute. Es war frustrierend, den Chancen spielten sich die Schweizer weiterhin genug heraus. Doch Pick scheiterte erneut. Los Cespedes griffen sporadisch an, leisteten sich jedoch viele Abspielfehler. Das Verteidigungsverhalten des SDT war an und für sich gut, vor allem taktisch stand man gut im Raum und zwang so den Gegner förmlich zu Fehler. Doch individuelle Schnitzer kosteten die Schweizer mehr Lorbeeren. Pick mit einem für ihn ungewöhnlichen Fehler und schon stand es 1-3 für die Ticos. Absolut unnötig, jedes einzelne Gegentor. Danach plätscherte das Spiel ein wenig dahin. Die Dreamers waren ein bisschen vorsichtiger und verunsichert, der Gegner in seinen Bemühungen schlicht limitiert. In der zwanzigsten Minute ein schönes Dribbling von Don Ursulo, im letzten Moment schob er den Ball zur Mitte wo Rivelinho heranstürmte und mit strammem Schuss den Anschlusstreffer erzielte. 2-3! Doch wer an eine Aufholjagd zu diesem Zeitpunkt geglaubt hatte, der sah sich getäuscht. Für einmal ein schöner Angriff der Ticos und schon stand es 2-4. Nach 26 Minuten ging es mit diesem Resultat zur Pause. Nach
einer kurzen Ansprache von Rolando, wollte man es nochmals wissen. Der Gegner
war keineswegs besser, man musste vor allem die individuellen Abwehrfehler ausmerzen
und vorne ein bisschen effizienter auftreten. Mit guten Vorsätzen ging es
in die zweite Hälfte. Es begann gut, die Dreamers spielten druckvoll und
setzten Ball und Gegner früher und vehementer unter Druck. Rivelinho wagte
sich nun noch mehr nach vorne und versuchte den Abschluss wann immer er konnte.
So resultierte dann auch ein erster Aluminiumtreffer für die Schweizer. Es
vergingen fünf Minuten und der Ball kam zurück auf Juan. Dieser hatte
bisher ein eher unauffälliges Spiel gezeigt. Nun unterlief er den Ball, schon
wieder so ein Fehler! Danach wurde der Abschluss weiter vehement gesucht, doch wiederum zeichnete sich der Torhüter der Cespedes aus oder die Chancen wurden vergeben (Pick, Rive). In der 21. Minute dann ein Rush von Juan, ein strammer Schuss und endlich die erstmalige Führung im Spiel. 7-6. Nur zwei Minuten später gar das 8-6, wieder durch Juan, Rive wäre auch bereit gestanden. Nun schien es gelaufen, doch aus dem nichts nochmals der Anschlusstreffer für die Ticos. 8-7. Noch waren sechs Minuten zu spielen. Juan vergab seine Riesenchance. Das wäre die Entscheidung gewesen, aber so kam nochmals Spannung auf da der Gegner seine letzten Reserven mobilisierte. Als krönender Abschluss eines ziemlich verrückten Spiels dann drei Minuten vor Schluss die Siegessicherung für die Schweizer. Ein Angriff wird von Torhüter Eloy abgefangen, dieser schnappt sich den Ball gleich selber und läuft übers ganze Feld wo er den Ball auch noch im Netz unterbringt. Eine risikoreiche Aktion, diesmal mit einem glücklichen Ausgleich. Das
Spiel ging zu Ende. Beide Mannschaften spielten äusserst fair und bemühten
sich um ein gepflegtes Spiel. Man hätte diesen Match durchaus verlieren können,
doch spielerisch und taktisch war das SDT reifer, trotz der noch fehlenden Abstimmung
nach der langen Sommerpause. Ein Auftakt der vieles verhiess, obwohl in nächster
Zeit dem SDT eine schwierige Personalsituation bevorsteht - fast schon FCZ-Verhältnisse.
Rolando fällt weiterhin aus, Juan hat berufliche Verpflichtungen, Victor
ist schwer verfügbar. Wenigstens ist es Rivelinho gelungen für die nächsten
Spiele einen neuen Gastspieler aus Deutschland aufzutreiben. Es bleibt abzuwarten,
wie sich die dünne Personaldecke auf die Saison auswirkt. Nach dem Spiel
wurde auf alle Fälle wieder ausgiebig gesprudelt und gegrillt. Prost! Auf
bald,
IMPERIAL
PLAYER of the GAME: Der
Kaiser spricht: "Saberplott
und nix mit Servus für solche Hundlings. Das geht ja zu und her wie beim
FC Hollywood in München!" Wenn ihr mit der ewigen Notennörglerei
und Schieberei net bald aufhört gibt's ein poar Watsch'n. Host mi? Ihr alten
Breznsalzer, der Rive zieht wohl noch eine Wurzel aus der ablaufenden Saison-Statistik.
Diva Pick will nix mehr mit Noten, Diego glaubte eh, dass es diese gar nicht mehr
gibt - wie immer auf der Höhe unser Concacaf-Mann, Don Ursulo spricht nur
noch von seinem Goldenen WM-Tipp Schuh... und Huuunzi? Der ist immer noch verletzt.
I glaub´ euch brennt der Huat. Ja Kruzitürken und Kruzinesen - und
glei no was: Lesehilfe:
(Cortesia von Red Buller Loddar*) Host mi? (= Verstehst Du mich? Na, hoffentlich.) Breznsalzer
Ja, Fixlatt´n
I
glaub´ dir brennt der Huat Kruzinesen!
Muhackl,
dreckerter Zipfeklatscher
*
für diejenigen die nicht wissen wer Redbulle Loddar ist - hier ein Blick
ins Das Matthäus hat sich vor kurzem als Patent in der Klasse "Mensch" eintragen lassen und gilt somit zu den lebenden Menschen der Erde (=Erdbewohner). Mit Vornamen schimpft sich der Typ Lothar. Er konnte mal Fussballspielen. Doch leider hat er den zeitlichen Absprung von der Fussballerkarriere verpasst. In Deutschland ist er als Dieter Bohlen des Fussballs bekannt. In der Schweiz nur geläufig unter "der Ex von Lolita Morena". Lothar
war einst als Spieler beim FC Bayern München tätig - hat sich dort schon
zum Arschloch entwickelt. Doch seitdem er ganz mit den Bayern fertig war, wurde
er immer schlimmer. Erst wurde er Nationaltrainer von Ungarn und gewann nichts.
Auch in Serbien Montenegro hatte man ihn schnell satt. Also ist der Lothar immer
weiter in die weite Welt unterwegs und mindert den deutschen Ruf. In den USA blamierte
er sich bei den Metro Stars New York bis auf die Knochen mit seinem Zitat: "Perhaps
I get a little bit lucky". Nach weniger als einem Jahr hatten wir ihn leider
wieder in Deutschland hocken. Jedes Mal wenn in Germanien ein hoher Trainerposten
frei wird bringt sich Loddar selbst ins Spiel und meint er sei wie geschaffen
(so geschehen auch beim SDT!). Doch leider leidet Lothar am typisch bayrischen
Realitätsverlust. Er kann nix! Gar nichts! Ein Laster muss man ihm zubilligen:
der Hang zu vielen jungen Frauen. Die Tochter vom langjährigen Bayern Doc,
Müller Wohlfahrt, war gerade noch volljährig - zur Giulia aus Wien,
sweet 17, meinte Loddar: "Erstens bin ich selbst jung geblieben, und zweitens
ist sie viel reifer." Ein weiteres Hobby des Lothars ist es sich überall einzumischen obwohl ihn niemand gefragt hat. Mit seiner Dummschwätzerei geht er ganz Deutschland auf den Senkel aber keiner haut dagegen. Vor allem wenn seine ach so tollen Bayern angegriffen werden muss Lothar sie verteidigen. Anstatt mal zu denken und dann die Fresse aufzureissen, labert Lothar unwissend und unkontrolliert los. In Brasilien (Abgang bei Atletico Paranaense) waren es Sprach-Barriere, Mentalitäts- und Struktur-Unterschiede... man darf gespannt sein was bei Red Bull Salzburg der Grund wird. Zitate (best of Loddar) Ein Lothar Matthäus lässt sich nicht von seinem Körper besiegen, ein Lothar Matthäus entscheidet selbst über sein Schicksal. Die biologische Uhr tickt und geht auch an mir nicht vorbei. Jeder, der mich kennt und der mich reden gehört hat, weiß genau, dass ich bald englisch in sechs oder auch schon in vier Wochen so gut spreche und Interviews geben kann, die jeder Deutsche versteht. Wir sind eine gut intrigierte Truppe. Zur
Basketballnationalmannschaft der Damen: Ein Lothar Matthäus kann es sich nicht leisten, sich zu blamieren. Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken. Über
Jürgen Klinsmann: Jens Jeremies erinnert mich an den jungen Lothar Matthäus. Zum
Kokaingeständnis von Christoph Daum: Der Serbe an sich ist leichtsinnig im Umgang mit Chancen. Weshalb
er nicht deutscher Bundestrainer wurde: Ich, was meine Person betrifft, entscheide für mich alleine. Über
Eric Gerets: Ein Wort gab das andere - wir hatten uns nichts zu sagen. Die Frauen haben sich entwickelt in den letzten Jahren. Sie stehen nicht mehr zufrieden am Herd, waschen Wäsche und passen aufs Kind auf. Männer müssen das akzeptieren. Es ist wichtig, dass man neunzig Minuten mit voller Konzentration an das nächste Spiel denkt. Ich hab' keine Probleme mit Werner Lorant mal ein Bier zu trinken - oder auch mal ein Kaugummi zu kauen. Auf
die Frage, was er nach seiner Karriere plane: Das Chancenplus war ausgeglichen. Beim
Dienstantritt in New York: Ein Lothar Matthäus spricht kein Französisch. Im
Pokalhalbfinale Bayern gegen Rostock zu Christian Brand: Ich hab gleich gemerkt, das ist ein Druckschmerz, wenn man drauf drückt. Über
seine Freundin Maren Müller-Wohlfahrt: Auch ein Franz Beckenbauer kann einmal den Spielern in den sogenannten Hintern treten. Vor
dem Münchner Amtsgericht wegen eines Verkehrsdelikts: Über
das Verletzungspech bei Rapid Wien: Man sollte die Presse nicht wichtiger machen, wie sie wichtig gemacht wird. Und wenn dein Reden auch stockfalsch und blödsinnig ist - hauptsache, du tust wieder den Mund auf. Wenn man sich einredet, man ist müde, dann ist man müde. Klinsmann denkt zuviel. Zum
0:1 der Bayern gegen Göteborg nach einem Eigentor von Markus Babbel, dessen
Rückpass auf dem holprigen Rasen versprang: Zum
Abschluss eines Werbevertrages mit einer Tiefkühlkostfirma: Auf
die Frage, ob er in Zukunft von sich in der dritten Person spräche: Als
ungarischer Nationaltrainer nach dem Sieg gegen Deutschland in Kaiserslautern: Manchmal
spreche ich zuviel.
Eloy:
Hatte ein paar gute Paraden und sogar das Siegestor. Leistet sich aber nach wie
vor zu viele Blackouts. Juan: Konditionell stark wie meist. Leider mit vielen Abspielfehlern, verlor manchmal ein wenig das Auge für den Mitspieler. Im Zweikampf überragend. Diego:
Guter Einstand nach langer Abwesenheit. Patron der Abwehr, viele Rushes, im 1
vs. 1 war ihm die fehlende Praxis noch anzusehen. Rivelinho:
Konditionell überragend, bewegte sich auf dem ganzen Feld und brachte diesmal
viel Schwung aufs Tor. Leistete Doppeleinsätze, es fehlt einfach weiterhin
an der Chancenauswertung. Pick: Hat sein Spiel gespielt, diesmal leider ein paar Chancen zu viel vergeben, dies lag sicherlich am Stress der letzten Tage und der fehlenden Praxis. Kann noch besser werden. Don
Ursulo: Spielte gut und suchte den Abschluss. Löbliche Deckungsarbeit,
leider noch mit konditionellen Schwächen. Es fehlen die Direktschüsse.
Azurro-Preis:
*Gegen die Game Stats kann nur innerhalb von 48Std. rekurriert werden. (C) All Rights reserved. S.D.T. 2004 *
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