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Don Ursulo - Fine Costa Rica Cigars ![]() | ||
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39. Länderspiel: Matchbericht
von Franz aka Kaiser Beckenbuur Zur
Teamaufstellung: (V = Verteidiger, HS = Hängender Stürmer, S= Stürmer) Rolando stellte die Mannschaft auf, zunächst mit einem Dreierblock in der Offensive und einem Viererblock für die Verteidigung. Dies funktionierte ganz gut, ausser dass den zwei nominellen Stürmern relativ schnell die Luft ausging. Das Spiel ging los und schon bald lagen die Schweizer im Rückstand. Eloy liess ein Schüsschen zwischen den Beinen durch. Pick glich nach 5 Minuten auf Pass von Victor aus, doch weitere fünf Minuten später schoss El Brujo ein Eigentor, welches demjenigen von Parks gegen Cartago aufs Haar glich. Mit zu viel Wucht in der Verteidigung und der Ball lag im eigenen Netz. Wiederum Pick, diesmal auf Pass von Rolando, glich aus. Danach bestimmten die Schweizer das Spiel. Gastspieler Alexander, Pick und Don Ursulo erhöhten innert Minuten auf 5-2. In dieser Phase waren die Dreamers dominant. Vor allem funktionierte aber die Verteidigungsarbeit vorzüglich. Rolando hielt die Gruppe zusammen, Mittelfeldspieler Rivelinho zog es aufgrund der fehlenden Spielpraxis und der nicht wie sonst funktionierenden Pässe vor, die Defensive zu stärken. Selbst Don Ursulo ackerte nach hinten wie ein alter Gaul. Pausenstand 5:3 für die Rothemden. (Anschlusstreffers aufgrund eines Fehlers des Gastspielers) Zur Pause tätigte Rolando eine sehr umstrittene Änderung in der Aufstellung. Es galt, Juan ins Team einzubauen, Rolando nützte die Konstellation geschickt um sich selber als Mittelfeldmann zu nominieren. Don Ursulo und Rive, sowie Pick und Rolando spielten nun Blockweise in der Offensive. Die Helvetier steckten nach dem Teebreak nicht auf und stellten den Dreitorevorsprung wieder her. Rolando war erfolgreich. Danach versuchte sich Rive vermehrt ins Offensivspiel einzuschalten was jedoch misslang. Er verlor den Ball in der Mitte. Die Verteidiger waren statt abzusichern mit aufgerückt und schon zappelte der Ball im Netz. Postwendend wurde dem Dreamteam aber ein Penalty zugesprochen. Heftige Diskussionen waren die Folge unter den Schweizern. Don Ursulo machte sein Recht geltend den Penalty zu schiessen (war er doch seit 5 Spieltagen auf der Penalty-Warteliste!), es war jedoch El Brujo der sich den Ball schnappte. Ein schnaubender und wütender Don Ursulo liess sich auswechseln und drohte damit nicht mehr weiterzuspielen. Doch dessen nicht genug verzog El Brujo den Schuss kläglich und praktisch im Gegenzug viel der Anschlusstreffer zum 6-5. Eine heikle Phase. Doch Don Ursulo spielte wieder mit und zeigte in seiner Wut eine Glanzaktion. Das 7-5 auf Pass von Victor war die Folge, und eines der schönsten Tore des Tages. Sogar Applaus vom anwesenden Schiedsrichterobmann, Sr. Sevilla, gabs. Die nächsten Tore der zweiten Hälfte fielenl fast wie gewohnt auf der eigenen Seite. Wiederum war es nur ein Tor Unterschied zwischen den Mannschaften. Aber halt! Die Anzeigetafel zeigte nicht 7-6 sondern 8-6 für die Schweizer! Ein schlauer Don Ursulo, gewieft mit allen Tricks, setzte den Gegner so psychologisch unter Druck, sie dachten noch immer mit 2 Toren im Rückstand zu liegen. Als später das Spiel dann längst entschieden war, stellte Ursulo auch auf der Anzeigetafel den korrekten Abstand wieder her. Ein Schachzug der selbst Tele Santana oder Lobanovski Respekt abgenötigt hätte. Pick erhöhte bald auf 8-6, danach war es Victor auf Pass von Juan der zum 9-6 traf. Ein erneuter Fehler vom Gastspieler ermöglichte den Cespedes nochmals heran zu kommen, doch spätestens mit dem 10-7 auf einen herrlichen Weitschuss von El Brujo war es um den Gegner geschehen. Kurz darauf wurde in der Verteidigung ein Ball von Rive erobert, er konnte zusammen mit Victor alleine auf das gegnerische Tor zulaufen, doch der Schiedsrichter pfiff vorher ab wegen eines Fouls an Don Ursulo. Schade, der Schiri vergass wohl die Vorteilsregel. In dieser Phase war das Spiel der Schweizer jedoch längst nicht mehr so flüssig und kompakt wie in der ersten Hälfte. Rolando spielte einen zweiten Stürmer neben Pick, beide machten enormes Pressing was sich vielfach auszahlte, auf der anderen Seite gingen ihre Laufwege nur noch nach vorn, die Verteidigung war auf sich alleine gestellt. In dieser spielte vor allem Juan sehr offensiv. Kaum spielte er den Ball, lief er nach vorne und musste so, gemäss Trainerauftrag, natürlich auch wieder angespielt werden. Rivelinho in der Mitte verkam zur "Wand", wurde angespielt konnte oder durfte aber nur den Doppelpass spielen da der Verteidiger längst an der Mittellinie stand. Das Spiel wurde dadurch auch nicht besser. Der Gegner war aber längst geschlagen. Nach El Brujo's Tor war auch deren Goalie noch handicapiert mit verstauchtem Finger. Pick schoss noch sein fünftes Tor, was ihm einen Goldfiessli-Preis einbringt, die Cespedes auch noch ein Ehrengoal zum Endstand von 11-8 für die Helvetier. Das gute am Spiel war sicherlich das Resultat, einzelne Tore waren herausragend doch als Mannschaft hat das Team an diesem Tag ein wenig zu wünschen übrig gelassen. Zu reden geben muss sicherlich das Aufgebot (4 Ticos, beinahe zu viele Spieler), aber auch die Aufstellung, welche bei einigen Spielern für Murren gesorgt hat. Das
nächste Spiel wird bestimmt schwerer, packen wir's an! Auf
bald, Rivelinho: "Zum einen bin ich glücklich, denn wir haben gewonnen und mein Fuss hat gehalten. Zu Beginn hatte ich sichtbar Angst vor den Zweikämpfen. Aufgrund des Trainingsrückstands war ich auch konditionell am Limit, doch das bügle ich schnell aus. Auf der anderen Seite frage ich mich wieso ich als Mittelfeldmann agieren soll, wenn meine einzige Funktion im Verteidigen und dem Doppelpass mit dem Verteidiger steht? Es ist mir nicht möglich einmal etwas unkonventionelles zu probieren, auch kein Dribbling um eine Überzahl zu schaffen, denn die Verteidiger springen jedes mal nach vorne. Zudem bekomme ich die Bälle noch immer mit dem Rücken zum Gegner zugespielt. Ich will ja keine generelle Änderung, die Spieler sollten aber ein wenig flexibler in ihrer Spielanlage sein und es nicht immer auf die gleiche Art und Weise probieren. Das würde mir auch ein wenig mehr Raum für kreatives lassen. " Don
Ursulo: "Die Taktik lässt weiter zu wünschen übrig!"
Gegen einen stärkeren Gegner verlieren wir mit dieser Spieltaktik!" Hier
die offizielle Spielerbewertung aus der "La Gazzetta dello sport": Eloy:
War nicht einer seiner besten Tage. Bei einigen Toren mitschuldig. Die paar Glanzparaden
heben die krassen Fehler nicht auf. Rolando:
Wiedermal mit Tor und Assist. Gut in der Abwehr. Sehr aggressiv nach Juan:
Trotz Verspätung gut ins Spiel gefunden. Ist ein technisch und taktisch sehr
versierter Fussballer, seine Spielzüge sind aber ein wenig durchsichtig,
ausserdem lässt er dem Mittelfeldspieler keine andere Wahl als den Doppelpass,
sollte deshalb manchmal einfach stehen bleiben. Alexander:
Unauffällig aber generell gut gespielt, hat durch den Vorwärtsdrang
manchmal die Abwehr entblösst was zu ein paar Gegentoren führte. Victor:
Unauffälliges Spiel gemacht. Vielleicht war er darum so wertvoll. Spielte
gut in der Verteidigung, bleibt aber ebenfalls kaum hinten. Momentan fehlt im
manchmal die Freude am Fussballspielen, so scheint es zumindest. El
Brujo: Hat schon bessere Spiele gespielt, war wohl die fehlende Matchpraxis.
Er sollte den Ball schneller abspielen. Abwehr- und Laufarbeit sehr gut. Als letzter
Spieler zu riskante Pässe gespielt. Ein schönes Tor erzielt. Rivelinho:
Läuft seiner Form hinterher nach der Verletzung. Viele ungenaue Zuspiele.
Defensiv gut mit viel Laufarbeit, aber auf seiner Position muss mehr kommen. Ihm
wird von den Verteidigern kaum eine Wahl für den Spielaufbau gelassen. Einige
Zuspiele in die Mitte führten zu Kontern, wegen des schlechten Passes aber
auch weil die Verteidiger längst an vorderster Front standen. Pick:
Aus 6 Torchancen 5 Tore gemacht. Sehr treffsicher und wichtig für die Don
Ursulo: Tore und Assist. Kommt langsam in Form, muss sich aber taktisch verbessern
und mehr schauen wo sich seine Mitspieler aufhalten. Starkes Spiel in der Defensive.
Ist vorne vielfach zu statisch, wenn der Ball nicht direkt auf den Mann kommt
ist er meist verloren. Starke Chancenauswertung, von 2 von 2!
IMPERIAL
PLAYER of the GAME: Pick
mit Note 9,30 gewinnt einen Azurro-Preis:
*Gegen die Game Stats kann nur innerhalb von 48Std. rekurriert werden. (C) All Rights reserved. S.D.T. 2004 *
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