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SWISS DREAM TEAM

35. Länderspiel:
SWISS DREAM TEAM vs. HOTEL PALMA REAL 3:3
Ort: Belén, Halle Centro Goal
Datum: 17.12.2005, 14.00 Uhr

Matchformat: 5 gegen 5, inkl. Torhüter / 1x 25 + 1x30 Min. mit 5 Min. Pause

Matchbericht von Franz aka Kaiser Beckenbuur

Nach einer Niederlage (9:12) und einem Sieg (7:6) war das starke Hotel Palma Real für ein Entscheidungsspiel erneut zu Gast im Schweizer Heimstadion in Belén. Obwohl ein bisschen müde angereist (Feier vom Vorabend), hatten sich Werners Boyz viel vorgenommen und sich noch extra mit ein paar Spielern aus der Küche verstärkt. Bereits im Vorfeld begann die psychologische Kriegsführung auf das letzte Spiel im Jahre 2005. Palma Real - Captain Alex, dessen Einsatz zunächst fraglich war, lieferte ich während der Woche einen heftigen verbalen Schlagabtausch mit Rivelinho: Rive: No queremos ganarles sin que tengan su jugador estrella porque después eso será el pretexto... Antwort von Alex: Voy a estar para que tengas que sudarte la camiseta marcándome.

Zur Teamaufstellung: (V = Verteidiger, HS = Hängender Stürmer, S= Stürmer)
Torwart: Eloy
V: Diego (Captain), Juan (Gastspieler), Edgar (Gastspieler), Victor
HS: Rivelinho, El Toro
S: Don Ursulo
Ersatzspieler: fliegende Wechsel, im 2-3 Min. Takt.
Schiedsrichter: Gestellt vom Centro Gol, sehr gut.

Das Aufgebot für dieses Spiel hatte es mal wieder in sich. Zusagen und Absagen wechselten sich täglich, Stammspieler Pick sagte zunächst zu, meldete sich dann aber an den Strand (Pura Vida) ab, wohl nur aufgrund seiner sonst vorbildlichen Einstellung entkam er Sanktionen. El Brujo sagte noch am Montag, er werde sich bei Rivelinho melden, doch dieser bekam nie einen Anruf. Das geht natürlich nicht. Rolando wusste auch bis zu letzt nicht, ob er erscheinen könnte. Victor fiel dem Stau oder einem unzuverlässigen Nachbar zu Opfer und erschien erst für die zweite Hälfte. Zwanzig Minuten vor Beginn meldete sich auch noch Keeper Eloy, sein Motorrad sei nicht bereit und Rivelinho musste ihn noch abholen gehen. Schliesslich hatten die Dreamers sechs bis neun Spieler im Aufgebot, bei den Tico-Gastspielern weiss man ja auch nie, ob sie wirklich auftauchen. Für die ordentliche Planung eines Spiels war es auf jeden Fall ein Graus und wirklich bedenklich…

Nun aber zum Spiel. Da in der ersten Hälfte Victor noch fehlte, wurde El Toro als Mittelfeldspieler aufgeboten. In beiden Reihen gab es je einen Auswechselspieler. Don Ursulo konnte sich aufs stürmen konzentrieren, was ihm sichtlich Flügel verlieh.

Die Dreamers gingen das Spiel mit einer defensiven Taktik an, es sollte nicht zuviel gewagt werden, der Gegner war technisch einfach zu stark um ihm ins Messer zu laufen. Dies ging am Anfang auch ziemlich gut. Das starke Pressing der Schweizer war den Hoteleros sichtlich unangenehm und die Ballstafetten verpufften hinter der Mittellinie ohne Wirkung. Die drei Angreifer der Suizos verrichteten ein enormes Laufpensum, defensiv wie offensiv. Zwischendurch wurden die offensiven Aktionen immer wieder wie Stiche gesetzt. Schnelle Konter liefen Richtung Tor des Gegners, doch zu einer richtigen Torchance kam man nicht, es fehlte die Präzision (Rivelinho) und die Ballsicherheit (El Toro) im Spielaufbau.

Nach sechs Minuten dann die etwas überraschende Führung des Gegners. Ein Einkick zu Gunsten der Schweizer, El Toro nimmt sich viel Zeit, sieht aber keinen günstig positionierten Mitspieler, unter Druck ein schlechtes Zuspiel auf Rivelinho, dieser kommt aber nicht an den Ball, ein Gegner geht dazwischen und lanciert den Konter, 2-1 Situation und die Führung für die Palmen. Doch die Dreamers liessen sich nicht aus der Ruhe bringen. Die Taktik wurde noch immer umgesetzt, ruhig den Gegner kommen lassen und aus einer sicheren Verteidigung heraus operieren. Es zeigte sich bereits, dass Captain Diego und Juan beide einen guten Tag eingezogen hatten. Dies konnte leider von Edgar nicht behauptet werden, dessen Stellungsspiel sehr fehlerhaft war und dessen Pässe aus der Verteidigung die Mannschaft manchmal gehörig ins Schwitzen brachte. Im Tor verrichtete Eloy eine vorzügliche Leistung.

Nur drei Minuten später kam dann der verdiente Ausgleich für die Helvetier. Don Ursulo mit einer feinen Einzelaktion betätigte sich als Torschütze. Die Kontrolle über das Spiel hatten zu diesem Zeitpunkt ganz klar die Schweizer, obwohl der Gegner mehr Spielanteile besass. In der dreizehnten Minute dann gar das 2 zu 1, wieder durch Don Ursulo der mit einem satten und genauen Schuss (auf Pass von El Toro) dem Palmen-Torwart keine Chance liess. Dieses Resultat konnte bis zur Pause gehalten werden. Eloy entschärfte die wenigen wirklich gefährlichen Angriffe der Hoteleros. Die Schweizer attackierten den Gegner ab der Mittelinie und machten den Raum gut zu, Palme Alex konnte sein Spiel kaum aufziehen. Im Gegenteil, bei einem Angriff von Diego, der den Ball führte, liefen rechts von ihm noch El Toro und links Rivelinho mit, doch die 3-1 Situation wurde fahrlässig ausgelassen, der Pass von Diego kam zu spät, und El Toro wählte einen schlechten Laufweg.

Der sehr gute Schiedsrichter, pfiff nach 25 Minuten zur Pause. Wieder einmal lagen die Dreamers zur Halbzeit vorn und wieder einmal sollte sich das Bild in der zweiten Hälfte ändern. Es ist wirklich zum Haare raufen! Die Gründe für den neuerlichen Leistungsabfall sind verschiedene. Zum einen trafen die Angreifer nicht mehr, El Toro und Rivelinho mit schwacher Chancenauswertung und vielen Fehlern im Doppelpass, Don Ursulo wurde kaum mehr in den Abschluss gebracht. Zum anderen agierte die Verteidigung in den ersten fünfzehn Minuten der zweiten Hälfte wie ein Hühnerhaufen. Edgar zog rabenschwarze Minuten ein, der dazugekommene Victor agierte viel zu offensiv und eigensinnig, Captain Diego schwieg meistens und überliess so die Verteidigung ihrem Schicksal. Selbst die Wechsel funktionierten nicht mehr. Alles, was vor der Pause noch klappte in der Verteidigung, war nun wie weggewischt und aus der 2-1 Führung wurde innert Minuten ein 2-3 Rückstand. Das dritte Tor der Hoteleros fiel dabei sehr glücklich. Ein Weitschuss wurde von einem Verteidiger unhaltbar in die andere Ecke abgefälscht. Es brauchte sage und schreibe eine Viertelstunde bis Diego die Verteidigung stabilisiert hatte. Nun aber wurde eine starke Schlussviertelstunde der Schweizer eingeläutet.

Zunächst ein Eckball von Rivelinho, dieser wird scharf auf den Körper von Don Ursulo getreten der sich irgendwie in den Ball hineinwindet und das Leder ins Tor bugsiert. Doch der Schiedsrichter pfiff wohl zu recht auf Handspiel, obwohl es halb der Oberarm und halb die Schulter des Bombers war, die den Ball ins Netz beförderten. Doch die Angriffe rollten nun aufs Palmen-Gehäuse. Der Gegner spielte nun aber taktisch äusserst geschickt und bezog seinen Torhüter in das Aufbauspiel mit ein. Die Schweizer mussten das Pressing nun weit hinter der Mittellinie aufziehen, doch der mitspielende Torhüter lieferte den Hoteleros immer wieder eine gute Gelegenheit für Überzahlsituationen. Doch die Verteidigung war nun wieder im Lot und Eloy behielt die Schweizer mehrmals im Spiel. Vorne hingegen wollte der Ball einfach nicht ins Netz. Es waren zwar keine Top Torchancen die vergeben wurden, doch die Möglichkeiten für den Abschluss waren durchaus vorhanden.

Acht Minuten vor Schluss, selbst Diego war nun meist vorne anzutreffen, ein beinahe tödlicher Konter der Palmen doch Don Ursulo als hinterster Mann rettet in extremis gegen einen Hammerschuss von Alex. Dann kurz darauf ein Foul hinter der Mittellinie an einem Helvetier. Während der Gegner noch die Mauer stellte, führe Diego den indirekten Freistoss schnell aus. Nur der Palmen-Goalie hatte aufgepasst und rannte aus seinem Kasten. Doch Rivelinho hatte seine Fussspitze noch vor ihm am Ball und dieser kullerte unter den Torwartbeinen hindurch zum Ausgleich ins Netz. Welch schlaues Tor der Schweizer! Die kurzen Proteste des Gegner verstummten schnell. Das Tor war absolut regulär.

Das Spiel war nun auf Messers Schneide und es folgte eine Episode wie sie wohl nur der FC Bayern München (des weiss I wohl Buerschän! Schaut's euch weiter unten nur mal an was der Ottmar so erlebt hat bei uns!) oder eben das Swiss Dream Team, der FC Hollywood von Costa Rica, schreiben können. Hier der objektive Tatsachenbericht, denn subjektive Meinungen dazu gibt es viele und sehr unterschiedliche:

Wenige Minuten waren zu spielen, das Spiel wogte auf und ab, beide Seiten konnten jederzeit die Vorentscheidung herbeiführen. Auf dem Spielfeld im Angriff waren El Toro und Rivelinho. Von der Seitenlinie aus brüllte Don Ursulo, das Spiel gehe noch 2-3 Minuten, es sei Zeit für einen Wechsel. Rivelinho hingegen schrie aus dem Spielfeld heraus zurück, dass für diese kurze Zeit kein Wechsel mehr vorgenommen werden sollte. Darauf folgte noch ein kurzer verbaler Schlagabtausch zwischen Rivelinho (am spielen) und Don Ursulo (auf der Bank). Nach zwei Minuten wollte sich El Toro auswechseln lassen, Don Ursulo verweigerte jedoch die Einwechslung. Das Spiel dauerte schliesslich nochmals drei Minuten länger in denen Rive und El Toro auf dem Zahnfleisch gingen und von Glück reden konnten, dass kein Treffer mehr fiel, obwohl auch Rive noch einen Matchball auf dem Fuss hatte.

Nach dem Match folgten die gegenseitigen Anschuldigungen, Rechtfertigungen und selbst vor übelstem Fäkalienvokabular wurde nicht zurückgeschreckt. Der FC Hollywood eben, auf Ohrfeigen à la Lizarazu wurde aber verzichtet. Eine wirkliche Lösung des Problems gab es nicht und kann es auch nicht geben, zu unterschiedlich sind die verschiedenen taktischen Vorstellungen, zu unterschiedlich die charakterlichen Eigenschaften, das Ganze wird wohl enden wie es begonnen hat, spontan und zackig.

Das Unentschieden gegen Palma Real hat das Team auf jeden Fall sicherlich weitergebracht, auch durch die verschiedenen Fehler die von allen begangen wurden, sei es auf dem Feld, spielerisch und taktisch, oder neben dem Feld, taktisch und persönlich. Der Gegner wäre an diesem Tag zu packen gewesen, wenn vor allem offensiv mehr gelaufen wäre. Auf der anderen Seite haben die Schweizer in allen Hallenspielen bisher erst viermal 3 oder weniger Tore erhalten und noch nie gegen eine derart starke Mannschaft wie Palma Real. Dies hatte man eben auch den defensiv starken Angreifern und deren Pressing zu verdanken. Das vierte Spiel gegen Palma Real wird Klarheit bringen, es bleibt zu hoffen, dass dann die meisten Stammspieler anwesend sind und man das bestens bekannte und eingeübte taktische System der Vergangenheit anwenden kann.

 

Auf bald,
Euer Franz





Stimmen zum Spiel:

Diego: "Ein Spiel das wir eigentlich gewinnen hätten sollen. Man merke es dem Gegner an, dass sie bis in die frühen Morgenstunden feierten. Bei acht Spielern ist einer zuviel. Die Defensivleistung der 1. Halbzeit war beinahe perfekt, unverständlich, dass dies in der 2. Halbzeit nicht mehr geklappt hat."

Rivelinho: "Das Spiel war wirklich interessant, wir konnten zwar wieder einen Vorsprung nicht halten, haben aber auch zweimal einen Rückstand wett gemacht. Die defensive Ausrichtung der Mittelfeldspieler war natürlich Gift für die Spielgestaltung, aber man hat dafür sehr wenig Tore bekommen, das wird oft von den Kritikern übersehen. Mein Tor war glücklich, Diego und ich haben eben einfach schneller gedacht als der Gegner. Am Schluss verlangte das Spiel konditionell alles ab, man musste sprinten, grätschen, nach vorne und nach hinten, alles war möglich, das Unentschieden aber gerecht. "

Don Ursulo: "Persönlich bin ich mit meiner Leistung zufrieden. Aus 1 ½ Chancen zwei Tore erzielt, und dazu noch eines verhindert sind gute Werte gegen einen solchen starken Gegner. Leider hat man mit einer falschen Taktik dieses Spiel verloren. Die Aufstellung (komischerweise von Rive eingeleitet, wo war PCA Diego?) mit El Toro als Offensivmann war ein riesen Fehler. Seine Stärke ist klar das defensive Spiel mit gelegentlichen schnellen Vorstössen aus der Tiefe mit abschliessenden Weitschüssen. So hatte er alle seine Tore erzielt. Die Impulse die ein Spieler im Mittelfeld bringen muss waren nicht vorhanden. Ein zweiter Bock war die Einwechslung von Victor als Verteidiger (anstelle im offensiven Bereich).


Die Stimme des Vorstandes aka Rütli-Dreamers:


Die diversen taktischen Fehlleistungen hatten am Sonntagmorgen eine Telefonkonferenz des Vorstandes des S.D.T. zur Folge. 3 der 4 Vorstandsmitglieder haben sich auf folgendes geeinigt:
1. Die Mannschaftsaufstellung und Taktik wird exklusiv vom PCA (Rolando) oder dem Ersatz (Diego) gemacht. Sollten beide abwesend sein, wäre es Pick. Alle drei haben einschlägige Trainererfahrung.
2. Die Wechselzeiten werden innerhalb der Blöcke geregelt (wie bis anhin, hat ja meistens geklappt). Nur der PCA hat Vetorecht. Wenn jeder Spieler noch seinen Senf dazu gibt wer rein darf und wer nicht haben wir einen Riesensalat und Miss(ver)stimmungen.



Wo war Goalgetter Pick? Von unserem Cahuita-Korrespondent bekamen wir folgende Bilder zugespielt. Pick feierte den Saprissa-Run (3. Platz an der Club-WM) am Atlantikstrand nicht mit einem oder zwei - nein mit DREI (!) Sapri-Girls.
!


Das gute Abschneiden vom Deportivo Saprissa in Japan brachte indirekt Nachteile für das Swiss Dream Team. Dank seiner guten Leistung an der Club-WM (laut FIFA-Noten zweitbester Saprissa-Spieler) wird Ronald Gonzalez (35) dem S.D.T. doch nicht im nächsten Jahr für die 11:11 Spiele zur Verfügung stehen. Eine mögliche Vertragsverlängerung mit den Morados steht bevor. Schade, die Vereinsführung hat bereits mit dem Italia-90 Spieler und Busenfreund von Präsi Don U gerechnet.

zukünftiger SDT-Spieler Ronald G. (hier im Bild mit Liverpool-Monster Crouch, rotes Trikot ...)





Hier die offizielle Spielerbewertung aus der "La Gazzetta dello sport":

(mit 4 Punkterichtern, und neu mit Streichung der Höchst- und Tiefnote und dann Schnitt)

Eloy: Gute Paraden, fast keine Fehler, hat uns im Spiel gehalten als es darauf ankam.
9.25, 8.50, 9.25, 9,25 > Ø 9.25

Juan: Gute Abwehrmanöver, sichere Ballkontrolle. Leider nach vorne ein wenig ungelenk und mit schlechten Abschlüssen. Für seine Spielkultur und Erfahrung müsste er mehr dirigieren, wenn Diego nicht auf dem Feld ist.
9.00, 8.50, 8.50, 8.80 > Ø 8.65

Edgar: Guter Anfang, danach konditioneller Einbruch, nicht sicher bei brenzligen Situationen. Einige katastrophale Fehlpässe.
8.50, 8.00, 8.25, 8.20 > Ø 8.23

Victor: Sein spätes Zustossen brachte in unsere Abwehr ein Durcheinander. Hat nicht wirklich viel zum Spiel beitragen können und weit unter seinem eigenen Niveau gespielt. Als Verteidiger viel zu offensiv.
8.25, 8.00, 8.25, 8.15 > Ø 8.20

Diego: Ein sicherer Rückhalt für unsere Verteidigung. Kämpferisch erstklassig wie er beim Pressing auf den Goalie mithalf. Gedanklich frisch und spielintelligent, konditionell aber noch immer nicht in Topform. Hätte als Captain und Chef der Verteidigung diese lauter führen müssen.
9.00, 8.50, 8.50, 9.00 > Ø 8.75

Rivelinho: Guter Laufeinsatz, defensiv und kämpferisch sehr stark, einige der wenigen Torchancen herausgespielt, am Schluss fehlte die Präzision im Spiel und im Abschluss. Zu viele Fehlpässe im offensiven Bereich. Sehr gut mitgedacht beim Ausgleichstor.
8.75, 8.75, 8.75, 8.80 > Ø 8.75

El Toro: Guter Laufeinsatz und taktisches Verhalten beim Pressing, mit mehreren Torchancen aber mit einer schlechten Auswertung. Braucht mehr Ballkontrolle. Verursachte indirekt einen Konter der zum 1-0 für den Gegner führte. Brachte auf dieser offensiven und schwierigen Position zu wenig Impulse.
8.50, 8.25, 8.25, 8.75 > Ø 8.38

Don Ursulo: Mässiger Laufeinsatz, ist zum 1.Mal in seiner SDT Karriere
erfolgreich letzter Mann geblieben (Abwehr). Muss noch an Spontaneität (Direktspiel) und Spritzigkeit arbeiten, ansonsten aber gutes Zusammenspiel mit seinen Kollegen und ziemlich optimale Chancenauswertung.
8.75, 8.50, 8.80, 8.80 > Ø 8.78



IMPERIAL PLAYER of the GAME:



Eloy mit Note 9,25 gewinnt seinen zweiten Saison-Impi Preis!



Azurro-Preis:
Azzuro Preis oder auch "Der Sack der Woche", ist eine begehrte Auszeichnung
für große Unfairness, die sich jeder Fußballer mindestens einmal in seiner
Karriere ergrätschen sollte."

kein Ausruf
(die Spieldevise war hart aber "herzlich")



Nosara-X-Mas-Grüsse von S.D.T.-Kicker El Verano und Ehefrau




Hier wieder einmal einige interessante Daten aus den Statistiken des Swiss Dream Teams:
(zusammengestellt von Rivelinho)
Diego wird beim nächsten Match sein 30.Länderspiel bestreiten.
Don Ursulo hat sein 40. Länderspieltor erzielt.
Die erste Saisonhälfte 2005/2006 wurde abgeschlossen. Die Bilanz: 18 Spiele, 10 Siege, 2 Unentschieden, 6 Niederlagen, Torverhältnis 141:114 für das SDT.
Don U hat mit 16 Saisontoren zu Verteidiger Rolando aufgeschlossen. Davor liegen noch Victor (20) und Pick (55).
El Toro hat sein 10. Saisonspiel absolviert und dabei 9 Scorerpunkte erzielt.
Abgeschlagen letzter mit nur 5 Saisonspielen von den Stammspielern ist el Brujo.


IN EIGENER SACHE:
Den S.D.T.- Matchbericht schreiben ist nicht immer einfach und ungefährlich. Die versteckte Kamera
zeigt uns auf, wie es auf der S.D.T.-Redaktion zu und her geht:




Teil 12 - letzter Teil der S.D.T-Photo-Serie: "Kaiserliche Zitate"




Fussballgeschichten vom Kaiser Franz:

Das Swiss Dream Team, aka FC Hollywood von Costa Rica, doch auch bei meinem FC Bayern geht's heiss her. Seht selbst was der Ottmar mir erzählte…

Der Brandmeistertrainer
Die Welt von Ottmar Hitzfeld ist eine, in der man wohl lieber nicht leben möchte. In ihr wimmelt es nämlich von möglichen Konflikten, die der große Meistertrainer "Brandherde" zu nennen pflegt. Einen wesentlichen Teil seiner Arbeit hat er damit zugebracht, diese Konflikte zu vermeiden oder mit der Wasserspritze unterm Arm die schon ausgebrochenen Brände zu löschen. Kürzlich erzählte Hitzfeld vielen hundert Kollegen auf einem Kongress von Fußballtrainern über "Die erfolgsorientierte Führung einer Profimannschaft - die Kompetenzbereiche eines Trainers", doch nicht selten klang das wie die Erinnerungen eines Brandmeisters im einsamen Kampf gegen die Feuerteufel des Fußballs.
So hatte etwa Franz Beckenbauer auf dem Weg zum mitternächtlichen Bankett das heute legendäre 0:3 seiner Bayern in Lyon noch verständnisvoll kommentiert, verspottete die Profis während seiner Tischrede dann aber als "Uwe-Seeler-Traditionsmannschaft". Also musste Hitzfeld schon vor dem ersten Gang den Löschsand herausholen und vor allem Stefan Effenberg beruhigen ("Der ist ja ein netter Kerl, kann viel einstecken und hatte schon einen ganz roten Kopf."), damit der nicht seinerseits auf Beckenbauer einteufelte. Was wiederum die Presse so befeuert hätte, dass im nächsten Moment der ganze FC Bayern in Flammen gestanden hätte. Hitzfeld aber wendete den Groll der Profis in Energie und gewann noch im gleichen Jahr die Champions League.
Doch was ist zu tun, wenn sich Schwelbrände doch entzünden? "Ich dachte schon, der Bixente läuft so komisch", erzählte Hitzfeld über einen ebenfalls berühmten Vorfall im Training. Im nächsten Moment hatte Lizarazu zugeschlagen und - Patsch! - Lothar Matthäus eine Ohrfeige verpasst. "Da hatte sich was aufgestaut, Lothar wollte bei fünf gegen zwei nicht in die Mitte und ja …", rekapitulierte der Coach. Die Presse hatte es gesehen, dann verließ Matthäus auch noch wortlos den Trainingsplatz; der eine Weltmeister ein Schläger, der andere Weltmeister trat ab, ohne sich abzumelden - München's burning! Also bestellte Hitzfeld den Franzosen sofort in die Kabine, doch da taten sich ungeahnte Probleme auf. "Als ich da ankomme, steht Lothar nackt vor mir", erzählte Hitzfeld. Das Grauen kann man sich ausmalen, doch Hitzfeld fand die Zauberformel, für die ihm seine Kollegen auch Jahre später noch tosenden Beifall spenden. "Ich sag: ,Lothar, zieh was an!'" Dazu gaben dann auch noch die Teamkollegen ihren Senf ab, allen voran Stefan Effenberg der dazu meinte: "In Gladbach ist so etwas bestimmt 20 Mal passiert. Das gehört dazu. Ich find' das gut." Der Rest war klassische Brandbekämpfung per Aussprache und Geldstrafe, und bald schon holte der FC Bayern seine 28. deutsche Meisterschaft.
Doch nicht nur in der Welt der Fußballgrößen gibt es Konflikte, überall können Feuersbrünste ausbrechen. Auf seiner ersten Station, beim irrtümlich für gemütlich gehaltenen schweizerischen Zweitligisten SC Zug, hatte Hitzfeld es mit einem despotischen Vereinspräsidenten zu tun, "ein Bauunternehmer, der 5.000 Akkordarbeiter unter sich hatte". Mit den Kickern sprang der grobe Präsident nicht minder rau als mit seinen Männern vom Bau um. Niederlagen konnte er nicht ertragen und hatte es dann zumeist auf Rolf Fringer abgesehen, den späteren Trainer des VfB Stuttgart. "Der steht immer nur vorm Spiegel rum und spielt wie 'ne Tunte", so hatte sich Macher und Mäzen des Klubs über Fringer nach einer Partie besonders echauffiert, erzählte Hitzfeld.
Der junge Coach wollte den Wüterich beruhigen, geriet dadurch aber selbst in Gefahr. "Und du redest immer wie ein Prediger", rief der Präsident und stürzte sich auf Hitzfeld. Um allen Zuhörern zu zeigen wie, griff sich der Coach an die Kehle. Hitzfeld in höchster Gefahr und lodernden Flammen … "Da ging die Tür auf, ich sollte zur Pressekonferenz kommen", sagte er und ließ die Hand sinken. "Das hat mich gerettet."
Schreierei und Würgegriffe in der Kabine - für den erfolgreichsten Vereinstrainer aller Zeiten war dieser Moment in einer Schweizer Umkleidekabine ein entscheidender seiner Karriere: "Da habe ich gedacht: Das ist mein Element!"



Game Stats:
Spielername:
Tore:
Assists:
Victor
0
0
Juan
0
0
Diego
0
1
Edgar
0
0
Don Ursulo
2
0
Rivelinho
1
0
El Toro
0
1
Eloy
0
0

*Gegen die Game Stats kann nur innerhalb von 48Std. rekurriert werden. (C) All Rights reserved. S.D.T. 2004 *