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SWISS DREAM TEAM

32. Länderspiel:
SWISS DREAM TEAM vs. Los Verdes 10:3
Ort: Belén, Halle Centro Goal
Datum: 26.11.2005, 16.00 Uhr

Matchformat: 5 gegen 5, inkl. Torhüter / 2x 25 Min. mit 5 Min. Pause

Matchbericht von Franz aka Kaiser Beckenbuur

Los Verdes, ein unbekannter Gegner der von Eloy bestellt wurde, und wie es nun einmal so üblich ist bei unseren lieben Ticos, auch nachdem unter der Woche und noch am selben Tag auf Pünktlichkeit gepocht wurde, kamen sie 10 Minuten später. Einige Dreamers waren deshalb wieder geladen. Die Mannschaft lief ziemlich komplett auf, es fehlten nur Rolando und El Brujo. Dafür spielte Victor wieder einmal.

Zur Teamaufstellung: (V = Verteidiger, HS = Hängender Stürmer, S= Stürmer)
Torwart: Eloy
V: Diego, El Toro, Victor
HS: Rivelinho
S: Pick, Don Ursulo
Ersatzspieler: fliegende Wechsel, im 4 Min. Takt.
Schiedsrichter: Gestellt vom Centro Gol, gute Leistung.

Das Spiel ging gleich tüchtig los. Die Schweizer mit Anspiel, Rivelinho sagte Don Ursulo, er solle den Ball leicht zurücklegen, gesagt, getan, Rivelinho zieht ab aber der scharfe Schuss wurde vom gut reagierenden Torhüter noch zur Ecke gelenkt. Diese wurde schnell ausgeführt und wiederum Rivelinho schoss aufs Tor. Zwei guten Chancen nach nur einer halben Minute. Was für ein stürmischer Auftakt.

Danach fing sich der Gegner aus Santa Ana und begann seinerseits Druck auszuüben. In dieser Anfangsphase wurde klar ersichtlich, dass meine Verteidigung in dieser Formation noch nie zusammen spielte. Es gab gröbere Abstimmungsprobleme, vor allem zwischen El Toro und Victor. Der Gegner kombinierte gefällig, ein technisch sehr versiertes Team. Doch das Gegengoal wurde vom starken Eloy verhindert, zudem fehlte den "Verdes" im Abschluss ein wenig die letzte Konsequenz. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt ziemlich ausgeglichen, das sollte sich aber mit dem Führungstor ändern. Dieses wurde von Pick, wem sonst, in der zehnten Spielminute erzielt. Ein Torhüterfehler ermöglichte ihm sein 41. Saisontor und es sollte nicht das einzige bleiben. Kurz vor der Pause war es nämlich Diego, der Pick bediente und der Gränicher markierte in der 18. Minute das 2-0 für die Schweizer.

Die Druckperiode "meiner Buääm" wurde aufrecht gehalten. Nun war es Rivelinho, sehr aufmerksam in dieser Phase, der alleine vor dem Tor vergab. Bereits seine dritte vergebene Chance, war er gar zu übermotiviert? Als Passgeber dann, klappte es besser. Rive bedient Pick und dieser wiederum mit einem Starthattrick zur 3-0 Führung der Schweizer eine Minute vor der Pause.

Der Schiedsrichter ordnete wegen der Verspätung gleich den Seitenwechsel an und es wurde direkt weitergespielt. Der Gegner war nun permanent unter Druck und obwohl selbst die Verteidiger ins Angriffspiel eingriffen und ständig rotierten, gerieten meine Jungs nie richtig in Gefahr. Es folgte ein Rückpass auf den Goalie der "Verdes", dessen langer Pass wurde von Rivelinho erlaufen, ohne den Ball zu stoppen der hohe Schuss Richtung Tor und der Goalie konnte nur noch dem 4-0 für das SDT zuschauen.

Was für ein Auftakt. Die Schweizer spielten nun grundsolide, in der Verteidigung klappte die Abstimmung bestens, Rivelinho spielte Verteidiger, Mittelfeldmann und Stürmer alles miteinander und die Stürmer waren torhungrig wie selten. Manchmal beinahe ein bisschen zu viel, wie kurz darauf Don Ursulo und Pick bewiesen die nach einem Angriff lieber mit dem Schiedsrichter diskutierten als zurück in die Verteidigung zu laufen. Prompt gab es eine Überzahlsituation vor dem Schweizer Tor welche zum Anschlusstor führte. Diesmal bewirkte dies aber keinen Bruch im Spiel der Dreamers. Es wurde weiterhin schön, schnell und direkt kombiniert. Verteidiger Victor schaltete sich oft in den Angriff ein, er spielte eine Art "Scharnier" mit Rivelinho, was den Gegner immer wieder verwirrte. Das 5-1 wieder durch Pick kam denn auch auf Pass von Victor zustande. Danach folgte ein sehr schönes Tor, vorbereitet durch einen langen und schnellen Pass von Diego von der eigenen Auslinie an
auf Pick und Bäng! 6-1!

Es war dem Gegner nun anzumerken, dass sie an diesem Tage keine Chancen gegen die Rotjacken hatten. Das SDT spielte weiterhin bestrebt nach vorne ohne jedoch die Abwehr gross zu vernachlässigen. Ein paar schöne Vorstösse von Victor, dieser vergass jedoch den Ball im entscheidenden Moment quer zu einem besser postierten Mitspieler zu passen. Eine Ecke von Don U, Rivelinho täuscht seinen Gegenspieler und lässt ihn ins leere Laufen, Ursulinho spielt den Ball millimetergenau in seinen Lauf und der Schuss sitzt, zum 7-1 für das SDT. Kurz darauf die einzige Phase mit einem kleinen Hänger, die Stürmer zu sehr in der Offensive und zu wenig bestrebt nach hinten zu laufen, ermöglichten dem Gegner zwei weitere Tore. Auch Torhüter Eloy sah in dieser Phase ein wenig schlecht aus und spielte verschiedene Bälle auf sehr riskante Art und Weise. Eines dieser Zuspiele, direkt in die Füsse eines Gegenspielers, konnte er aber auf sensationelle Weise wieder gutmachen.

Der Gegner haderte nun auch noch mit dem Schiedsrichter und der Auswechselspieler bekam zu Recht wegen Reklamierens die gelbe Karte. Auch Victor sah noch den gelben Karton, ein wenig ungerechtfertigt diesmal. Die Schweizer drückten aber weiter aufs Tempo. Es kam wie es kommen musste an diesem Abend, an dem das SDT in taktischer Hinsicht ebenso überzeugte wie spielerisch und kämpferisch. Pick auf Pass von Victor zum 8-3, dann wiederum ein Assist von Victor welches Don U zu seinem persönlichen Treffer nutzte und schliesslich zum Schluss noch das siebte Tagestor von Pick auf schönen Pass von Rivelinho zum 10-3 Schlussresultat. Der Gegner konnte sich danach bei der mangelnden Konzentration von Rive und Pick bedanken, dass das Resultat nicht noch höher ausfiel. Ersterer vergab zweimal allein stehend vor dem Tor und zu guter Letzt versagten auch Pick die Nerven und er vergeigte eine so genannt 100% Torchance.

Das Resultat sprach auf jeden Fall Bände und dies nicht etwa gegen einen schlechten Gegner, nein, an diesem Abend gebührt das Lob eindeutig den anwesenden Dreamers die allesamt ein starkes Spiel geliefert haben und den Sieg auch in dieser Höhe mehr als verdient haben. Man freut sich auf die nächsten Spiele!

Auf bald,
Euer Franz




Stimmen zum Spiel:

Rivelinho: "Der Gegner kam mir gar nicht so stark vor, das lag aber wohl vor allem am tollen Auftritt von uns selber, denn technisch waren die alle sehr versiert und konditionell auf der Höhe. Ihnen fehlte ein ,Knipser", so wie wir halt unseren Pick haben. Ich musste zwar mehr in der Defensive aushelfen als mir lieb war, trotzdem kam ich immer wieder zu guten Gelegenheiten nach Vorne. Konditionell befinde ich mich in absoluter Topform, das zahlt sich auf dem Spielfeld natürlich aus, man kommt zu viel mehr Chancen und Gelegenheiten. Die ‚Steals' bei der gegnerischen Verteidigung werden langsam zu meinem Markenzeichen. Weiter so Jungs!"

El Toro: "In diesem Spiel konnte man genau beobachten wie das Zusammenspiel dem Haufen der Dribblingfreaks hoch aus überlegen ist. Da haben wir in den letzten Monaten viel dazugelernt und auch umsetzen können. Jetzt fehlt noch, dass das SDT auch in brenzligen Momenten einen kühlen Kopf bewahren kann und sich nicht beirren lässt. Da müssen einige unter uns noch daran arbeiten, denn wenn z.B. der Schiri pfeift, dann gibt's da gar nichts zu diskutieren, möge er Recht oder Unrecht haben. Oder hat denn jemand schon einen Schiri gesehen der seinen Pfiff ‚zurücknimmt'??...."

Pick: "Gratulation für dieses wirklich gute Spiel. Gegen einen guten Gegner haben wir ein tolles Match gezeigt. Persönlich bin ich sehr zufrieden. Habe das erste Mal 7 Tore geschossen. Konnte dies natürlich nur mit der Unterstützung der ganzen Mannschaft tun, muchas Gracias!"

Diego: "Gegen einen starken Gegner stand unser Sieg nie zur Diskussion. Erfreulicherweise sieht man im taktischen Verhalten Fortschritte, denn wenn man unseren Gegner individuell vergleicht stand er uns in nichts nach. Bei Verteidigervorstössen stimmt bei uns die Abstimmung noch nicht wie sie sein sollte. Beim 2. Gegentor übernahm keiner der Offensivespieler Defensivarbeit."



Pick gallopiert an Puskas vorbei in die Geschichte

Pick überholte mit seinen 89 Toren die Legende Puskas. Wer war der gallopierende Major?
Das SDT macht eine Rückblende:

Er war Ungarns bester Spieler aller Zeiten und einer der besten Spieler, die je an einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft teilgenommen haben. Ferenc Puskas führte eine ungarische Weltklasse-Elf an, die in den frühen fünfziger Jahren als dominierende Nationalmannschaft im Weltfussball galt. Nur der Weltmeistertitel blieb dem ungarischen Ausnahmestürmer verwehrt. Im Finale der WM 1954 in Bern unterlag er mit seinem damals ungeschlagenen Team im Finale Deutschland mit 2:3.
Der "Galoppierende Major" spielte interessanterweise für zwei Nationalmannschaften bei FIFA Weltmeisterschaften. 1962 machte Puskas drei Spiele im Trikot der spanischen Mannschaft beim der WM in Chile.
Puskas wurde 1927 in Budapest geboren und begann bereits früh, bei Kispest Budapest, dem Verein seines Vaters mit dem Fussballspielen. Mit 16 Jahren gehörte der kleine Stürmer bereits zur Stammelf. Sein Ehrgeiz und sein eiserner Wille waren bereits in frühen Jahren erkennbar. 1945 debütierte Puskas mit gerade einmal 18 Jahren in der Nationalmannschaft. Die Partie gegen Österreich sollte der Auftakt einer beispiellosen Karriere im Dress der Ungarn werden. Es war überhaupt das erste Spiel seiner Mannschaft nach dem zweiten Weltkrieg.

Kein typischer Fussballer:
Dabei war Puskas alles andere als der Prototyp eines beispielhaften Fussballers. Er war klein und übergewichtig (wie Don Ursulo), nicht sonderlich kopfballstark und benutzte ausschließlich seinen linken Fuß. Doch der ungarische Stürmer hatte es in sich. In 84 Länderspielen für sein Heimatland erzielte Puskas 83 Tore - eine beachtliche Bilanz. Kein anderer Nationalspieler konnte eine solche Torquote vorweisen. Seine Torausbeute in Liga-Spielen war sogar noch deutlicher. In 349 Spielen für seinen Klub traf er unglaubliche 358 Mal in Schwarze.

P&P (Puskas und Pick)



Sein Heimatverein Kispest wurde 1948 zu einem Armeeklub und in Honved umgetauft. Weil Puskas bis zum Major aufstieg, nannten sie den Ausnahmestürmer fortan nur noch den ' Galoppiernden Major". Bis 1956 spielte er für seinen Verein in Ungarn.
Die ungarische Nationalmannschaft war das dominierende Team der frühen fünfziger Jahre. 1952 führte Puskas als Kapitän die ungarische Elf zu olympischem Gold bei den Spielen in Helsinki. Das Team kam ungeschlagen zum FIFA Weltpokal 1954 in die Schweiz. Vier Jahre lang schaffte es keine Mannschaft, die "magischen Magyaren" zu bezwingen.
Am härtesten hat dies wohl das "Mutterland des Fussballs" zu spüren bekommen. Im altehrwürdigen Wembley-Stadion, in dem England vorher nie ein Spiel gegen ein Team außerhalb Britanniens verloren hatte, siegte Ungarn am 25.11.1953 mit 6:3. Es sollte als Jahrhunderstspiel in die Geschichte eingehen. Puskas und Co. brillierten vor 100.000 Zuschauern durch ihr variantenreiches Kurz- und Langpassspiel. Die Magyaren deklassierten das englische Team und verließen als klare Sieger den allerheiligsten Rasen von Wembley. Eine Demütigung für die englische Nationalelf.
Dreh- und Angelpunkt des "Wunderteams"
Das ungarische Team um seinen Kapitän Ferenc Puskas spielte Fussball wie von einem anderen Stern. Der Stürmer war Dreh- und Angelpunkt der sogenannten "Wundermannschaft". In nur einem Spiel zerstörte Ungarn die Fussball-Macht Englands, die es zu diesem Zeitpunkt besaß. Puskas erzielte zwei Treffer, seinem kongenialen Sturmpartner Nandor Hidegkuti gelang sogar ein Hattrick. Doch bei der Blamage blieb es nicht. Weniger als sechs Monate später erhielten die Engländer die zweite Lehrstunde, als Ungarn im Rückspiel auf heimischem Grund mit 7:1 gewann.

Puskas (links) als Captain im WM-Finale gegen Deutschland in Bern 1954


Ungarn spielte einen revolutionären Offensivfussball mit Sandor Kocsis, Nandor Hidegkuti und vor allem dem genialen Kapitän Ferenc Puskas. Während die beiden Aussenstürmer Kocsis auf der rechten Seite und Puskas auf seiner angestammten linken Position die Hauptantreiber des Spiels waren, stand Mittelstürmer Hidegkuti eher tief. Puskas produzierte mit seinem linken Fuß Schüsse von unglaublicher Härte und Präzision. Der kleine Offensivkünstler war der Kopf der Mannschaft. Er war ein hervorragender Ideen- und Passgeber, der im Nationaltrikot stets überragende Leistungen bot.
Keine Frage, Ungarn war der Topfavorit bei der Weltmeisterschaft Schweiz 1954. Die magischen Magyaren verfügten über den stärksten Sturm der Welt, und das bewiesen sie auch beim Turnier in der Alpenrepublik. Im ersten Spiel deklassierten sie Südkorea mit 9:0 und fegten auch West-Deutschland, das allerdings nur mit der zweiten Garde angetreten war, mit 8:3 vom Platz. Doch das Spiel gegen Deutschland forderte ein prominentes Opfer - Ferenc Puskas.
In einem Zweikampf mit Deutschlands Werder Liebrich verletzte sich der ungarische Star am Knöchel und musste im Viertelfinale und im Halbfinale aussetzen. Den 4:2-Sieg gegen Brasilien, der als "Battle of Bern" in die Geschichte eingegangen ist, sah Puskas nur von der Tribüne aus, ebenso wie das 4:2 im Halbfinale gegen Uruguay.
Doch dann kam das Finale. Alles drehte sich nur um Puskas. Konnte der Kapitän der Ungarn spielen? War seine Verletzung auskuriert? Wie fit war der Starspieler der Magyaren? Doch der ungarische Ausnahmespieler wollte um keinen Preis das Endspiel verpassen, es war der Höhepunkt seiner bisherigen Laufbahn. Puskas lief auf, doch er war nicht topfit.

Zunächst lief es gut für die magischen Magyaren. Puskas machte seine Kritiker mundtot, als er bereits in der sechsten Minute zum 1:0 einschoss. Zwei Minuten später folgte das 2:0, Ungarn lag nach acht Minuten bereits in Front. Doch Deutschland kam zurück, egalisierte noch vor der Pause und gewann das Spiel am Ende mit 3:2. Die Deutsche Elf holte sich als krasser Aussenseiter den Titel, Ungarn verlor nach vier Jahren und 29 Spielen zum ersten Mal wieder ein Spiel - das wichtigste überhaupt. Es war die bitterste Niederlage für Puskas.
Nach dem Finale von Bern fiel die ungarische Mannschaft nach und nach auseinander. Puskas spielte weiter für seinen Klub Honved in Budapest und reiste mit diesem 1956 zu einem Europapokalspiel gegen Bilbao nach Spanien. In Ungarn kam es zur gleichen Zeit zu einem politischen Volksaufstand. Puskas sowie einige seiner Mitspieler kehrten nicht mehr in ihre Heimat zurück und blieben im Westen. Puskas saß eine 18-monatigen Sperre in Österreich ab. Viele Klubs wollten den noch runder gewordenen und untrainierten Puskas danach nicht mehr verpflichten. Er war bereits 30 und für viele bereits über seine Zenit.
Doch sein alter Freund Emil Oestreicher, der als Manager mit Puskas bei Honved arbeitete, holte den genialen Spieler schließlich zu Real Madrid. Dort spielte er an der Seite des großen Alfredo Di Stefano, und das Sturmduo sollte zu einem der gefürchtetsten Offensiv-Reihen im internationalen Fussball werden. Madrid entwickelte sich zu einer dominierenden Mannschaft im europäischen Fussball, nicht zuletzt dank des kleinen dicken Ungarn, der für Tore am Fließband sorgte und viermal Torschützenkönig der spanischen Liga wurde. Die Königlichen gewannen in der Ära Puskas sechs nationale Meisterschaften und zwei Europapokale der Landesmeister. Sein bestes Spiel machte Puskas sicherlich im Europapokalendspiel 1960 vor 130.000 Zuschauern im Hampten Park, als Real Eintracht Frankfurt 7:3 besiegte. Di Stefano erzielte einen Hattrick, doch Puskas war der Mann des Abends. Er markierte vier Tore beim viel umjubelten Sieg. In 39 Spielen erzielte Puskas 35 Tore für die Königlichen. Eine atemberaubende Bilanz.
1962 wurde Puskas in die Nationalelf Spaniens für die FIFA Fussball in Chile berufen. Doch der Erfolg blieb aus, Spanien gewann nur ein Spiel und landete auf dem letzten Platz.
Puskas spielte noch bis 1966 bei den Königlichen, bevor er seine Karriere mit 39- Jahren beendete. Als Trainer führte er später Panathinaikos Athen ins Europacup-Finale. Doch sein größter persönlicher Triumph war, als er 1993 als 66-Jähriger endlich wieder in sein Heimatland Ungarn zurückkehren durfte.


Puskas, ebenfalls im Jahre 1954

Internationale Erfolge
Mit Ungarn
84 Länderspiele (83 Tore!)
1954 FIFA Weltpokal Schweiz Vize-Weltmeister
1952 Olympiasieger

Mit Spanien
4 Länderspiele (beim FIFA Weltpokal Chile 1962)
Vereine
1943 - 1956 Kispest-Honved Budapest
1958 - 1966 Real Madrid
Vereinserfolge
1950, 1952, 1954, 1955 Ungarischer Meister
1959, 1960, 1966 Europa Cup Sieger
1960 World Club Sieger
1961 - 1965 Spanischer Meister
1962 Spanish Cup Sieger
372 Spiele, 324 Tore (!) für Real Madrid





Hier die offizielle Spielerbewertung aus der "La Gazzetta dello sport":

(mit 5 Punkterichtern, und neu mit Streichung der Höchst- und Tiefnote und dann Schnitt)

Eloy: Sehr gutes Spiel! Super Paraden. Muss aber noch mehr mitdenken. Leider wieder einige grobe Schnitzer und schlechte Abwürfe.
9.50, 9.25, 9.55, 8.50, 8.75 > Ø 9.17

Diego: Patron der Abwehr, sehr gut im Zweikampf. Sehr gute Leistung als Abwehrchef. Nach Vorne kam aus konditionellen Gründen nicht so viel, hinten half er aber die Abwehr zu einem Bollwerk zu formen.
8.75, 9.30, 9.50, 8.75, 9.20 > Ø 9.08

El Toro: Am Anfang mit Mühe, steigerte sich von Minute zu Minute. Sehr gute Leistung. Zu Beginn überfordert in der Organisation der Abwehr mit Victor, nachher fand er die Harmonie. Seine taktische Disziplin ist bemerkenswert.
9.00, 9.25, 9.45, 8.50, 9.05 > Ø 9.10

Victor: Gutes Spiel, immer noch ein bisschen leichtsinnig und zu verspielt. Zu Anfang viel zu offensiv, nachher viel besser in Abwechslung mit Rivelinho, leider ohne Fortune im Abschluss und vielfach den letzten Pass vertändelt.
9.25, 9.25, 9.45, 8.75, 8.95 > Ø 9.15

Rivelinho: Spielte seinen Stärken in der Defensive aus. Schade um die vergebenen Grosschancen. Trotzdem Topleistung. Kämpferisch, läuferisch und spielerisch ein sehr starkes Match, defensiv wie offensiv aktiv, einziger Vorwurf bleibt die mangelnde Chancenauswertung.
9.25, 9.40, 9.50, 9.00, 9.40> Ø 9.35

Pick:. 7 Tore, viel machte er heute nicht falsch. Dies bringt die Kritiker zu schweigen. Diesmal auch als Passgeber sehr aufmerksam.
9.50, 9.60, 9.60, 8.75, 9.45 > Ø 9.52

Don Ursulo: Rannte und kämpfte. Ein Tor geschossen und 1 Assist. Gute Leistung. Verhaltener Start danach markante Steigerung mit gutem Ball halten in der gegnerischen Hälfte.
9.00, 9.25, 9.45, 8.25, 9.00 > Ø 9.08



IMPERIAL PLAYER of the GAME:



Pick, mit Note 9,52, gewinnt seinen fünften Impi-Preis!

 


Azurro-Preis:
Azzuro Preis oder auch "Der Sack der Woche", ist eine begehrte Auszeichnung
für große Unfairness, die sich jeder Fußballer mindestens einmal in seiner
Karriere ergrätschen sollte."

Victor

mit einer weiteren gelben Karte





Hier wieder einmal einige interessante Daten aus den Statistiken des Swiss Dream Teams, zusammengestellt von Rivelinho:

-Das nächste Tor wird das 250. Tor des SDT sein. Wer wird der Jubiläumsschütze?
-Noch 2 Gegentore fehlen bis zum 100. Saison-Gegentor. Wird Eloy es nochmals vermeiden können?
-Vier Dreamers stehen mit je 17 Saisonassists zu Buche. Wer wird die Führung im Klassement übernehmen. Victor, Pick, Rivelinho oder Diego?
-Der Kampf in der Alltime-Punktestatistik um Platz 2 ist heiss wie eh und je. Don Ursulo (59) trennen nur noch 2 Punkte von Rivelinho (57).
-Die 10 Tore gegen Los Verdes waren keine Seltenheit. In 15 Spielen dieser Saison schossen die Dreamers bereits fünf Mal 10 oder mehr Tore.
-Die 3 Gegentore hingegen haben Seltenheitswert, so muss man bis in den Juni zurückgehen um ebenso wenige Gegentore bei einem Spiel zu finden, im Länderspiel no.16 gegen Embutidos Paris (12-3).



Teil 9 der S.D.T-Photo-Serie: "Kaiserliche Zitate"




Game Stats:
Spielername:
Tore:
Assists:
Diego
0
2
Pick
7
0
Victor
0
3
El Toro
0
0
Don Ursulo
1
1
Rivelinho
2
2
Eloy
0
0

*Gegen die Game Stats kann nur innerhalb von 48Std. rekurriert werden. (C) All Rights reserved. S.D.T. 2004 *