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Don Ursulo - Fine Costa Rica Cigars ![]() | ||
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30. Länderspiel: Matchbericht
von Franz aka Kaiser Beckenbuur Nur gerade
4 Minuten hielten die Hähnchenkönige ihr Tor sauber. Pick, das Gränicher
Toremonster bekam Hunger, und schlug dreimal gnadenlos zu. Das erste Mal ein aufsässiges
Nachsetzten, danach durch einen Superschuss und das dritte Tor in der 14. Minute
schliesslich, durch eine schöne Einzelaktion. Das Spiel wurde frühzeitig
in die In der 17 Minute gar das 4-0 durch Edgar, ein wunderbarer Weitschuss auf eine genau und scharf getretene Ecke von Rivelinho. Für Edgar war es sein erstes Tor für das S.D.T. Bis zu diesem Zeitpunkt hätten noch einige Tore mehr fallen können oder müssen, doch die Schüsse von Juan landeten meist weit neben dem Tor, Rivelinho konnte dem Ball nicht genügend Power geben und spielte in der Anfangsphase auch den einen oder anderen Fehlpass, was die Schweizer zwar einer Torchance beraubte, jedoch nie Gefahr für die eigenen Reihen bedeutete. Gleich nach dem Anspiel nach Edgar's Tor, der einzige Schnitzer vom wieder genesenen Stammhüter Eloy. Ein scheinbar harmloser Weitschuss des Gegners lenkte er unglücklich mit dem Knie gegen vorne ab. Der Pipasa-Stürmer musste nur noch einschieben. Rivelinho konnte es auf der Auswechselbank kaum fassen. Nur eine Minute später dann sogar der zweite Treffer, ebenfalls unnötig, ein hoher Ball wird von Verteidiger Edgar unhaltbar per Kopf ins eigene Tor abgelenkt. Das schönste S.D.T Eigentor aller Zeiten. 4:2 Bei beiden Toren befanden sich Rivelinho und Juan auf der Bank und nun hofften die Hühner auf Morgenröte. Weit gefehlt. Nun schalteten die roten Männchen einen Gang höher. Rivelinho liess sich einwechseln, machte starkes Pressing und fing den vom Torhüter gespielten Ball noch vor dem Gegenspieler ab, zog ein paar Meter alleine aufs Tor los und schob den Ball "spitzguuge" am schlecht spielenden Torhüter der Pollos vorbei. Das 5-2 beruhigte die Schweizer wieder und sie kontrollierten nun das Spiel. Der gegnerische Goalie, sichtlich der Schwachpunkt einer sehr durchschnittlichen Pipasa Mannschaft, liess in der ersten Hälfte praktisch jeden Schuss nach vorne abprallen, zudem liessen seine Zuspiele die Pipasa Verteidiger manchmal in ganz gefährlichen Situationen. Die Schweizer wussten diese Schwäche geschickt zu nutzen. Angetrieben vom läuferisch überragenden Rivelinho wurde ein bärenstarkes Pressing aufgezogen, selbst Pick und Don Ursulo, beide nicht gerade für ihre Lungenkapazität berühmt, verrichteten aussergewöhnlich viel Laufarbeit im defensiven Bereich. Es sollte sich auszahlen, viele Angriffe wurden beinahe schon auf der Mittellinie unterbunden, da der Gegner zum Fehlpass gezwungen wurde, die Verzweiflungspässe steil in die Spitze waren eine sichere Beute für die Verteidiger, allen voran Juan, der die Geschenke häufig für blitzschnelle Vorstösse in die Hälfte des Gegners nutze und so half, regelmässige Überzahlsituationen für die Helvéticos zu schaffen. Ein grosses Bravo auch, dass er danach konstant in seine Verteidigungsposition zurück sprintete. Selbst El Toro waren seine Flitterwochen kaum anzusehen, den Bauch gut unter dem Trikot versteckt, rannte er auf und ab und spielte sehr souverän, Schade nur, wurde er einige Male von schlechter positionierten Mitspielern übersehen. Zurück
zu den Facts. Das 5-2 brach den letzten Mumm und Widerstand bei den Pipasas. Die
Schweizer spielten ruhig und überlegt, das nächste Tor schien nur noch
eine Frage der Zeit. Es fiel in der 25. Minute, durch Edgar, der dadurch wieder
mehr Tore für die Schweizer als gegen sie erzielte
Noch in der gleichen
Minute erhöhte Pick auf 7-2. Wieder ein schneller Vorstoss der Rotjacken,
Pick legt clever und haargenau auf den mitlaufenden Rivelinho auf, dieser lässt
dem Torhüter keine Chance und erzielt sein zweites Tor an diesem Nachmittag.
Eine wunderschöne Kombination. Kurz darauf folgte der Pausenpfiff des guten,
aber nicht überragenden Schiedsrichters. In der Pause wurde viel gescherzt, Ziel war ganz klar, das Tempo und die Konzentration hoch zu halten und das berühmte Käseloch zu vermeiden. Es folgte eine kleine Druckphase der Hühnchenschlachter, viele unnötige Ballverluste erlaubten dem Gegner diese kleine Periode. Doch die Schweizer blieben gefährlich. Bei einem dieser schnellen Konter stiess Juan mit in den Angriff vor und legte auf Pick auf, dieser brauchte nur noch einzuschieben und erzielte so in der 33. Minute seinen vierten persönlichen Treffer. Drei Minuten später dann, noch einmal ein Tor der Mannschaft von Pipasa, es war jedoch kein Aufbäumen zu spüren, ausserdem baute Pipasa nun konditionell stark ab, trotz all der jungen Spieler, doch keinen Auswechselspieler zur Verfügung zu haben schwächte das Team noch zusätzlich. Währenddessen wechselten die Schweizer mit zwei Spielern laufend durch um den Rhythmus und Druck aufrecht zu erhalten. Es zahlte sich in der vierzigsten Minute erneut aus. Ein schöner Pass steil in den Lauf auf Don Ursulo, dieser macht doch noch sein Tor, nachdem er bereits zuvor etliche Gelegenheiten ungenützt verstreichen liess. Eine Minute später nur, Pick mit einer schönen Vorarbeit auf Rivelinho, dieser zieht ab und markiert mit seinen dritten Treffer das 10-3, das "Stängeli" war Tatsache. Danach lief lange Zeit wenig, die Schweizer suchten nun vermehrt mit Einzelleistungen und Schüssen zum Ziel zu kommen, jeder wollte noch seine Scorerpunkte erhöhen. Zudem steigerte sich der gegnerische Goalie, der nun ganz respektabel spielte. In der 51. Minute fiel dann aber doch noch das elfte Tor, es war das Tor des Tages: Pick übernimmt den Ball, spielt in quer Richtung rechte Ecke, Rivelinho spurtet hinterher und hätte aus dem spitzen Winkel auch schiessen können, doch statt dessen spielt er den "Pase de la muerte" zurück in den Lauf von Juan, dieser hämmert ihn unhaltbar unter die Latte. Das 11-3. Noch waren 8 Minuten zu spielen, Rivelinho rannte wie ein junges Reh und spielte weiterhin Pressing, doch bei einigen Schweizern liess nun die Konzentration und Kondition, vor allem nach hinten, sichtlich nach. Das 11-4 wurde dem Gegner gegönnt, der Schlusspfiff ertönte und alle Helvetier fühlten sich sichtlich erleichtert, endlich mal wieder ein Spiel gewonnen zu haben. Danach ging es in gewohnter Manier zum Captain Diego, der für dieses Spiel seine Binde an Don Ursulo abgegeben hatte. Motto: Sprudel&Impi - Carne y Vino. Schön wars!
Rivelinho: "Natürlich bin ich überglücklich. So ein Spiel gelingt nicht alle Tage, heute hat beinahe alles gestimmt. War bei keinem Gegentor auf dem Platz. Vielleicht hätte ich gar noch 2-3 Tore mehr machen müssen. Das Team war toll, jeder ist für jeden gerannt und erst ganz am Schluss wurde die Defensive ein wenig vernachlässigt, das darf aber passieren, wenn man das Spiel so kontrolliert. Der Gegner war natürlich kein wirklicher Prüfstein, trotzdem muss man zunächst mal so dominieren, unsere Kombinationen waren teils sehenswert." Pick: "Wir zeigten ein gutes Spiel. Bereits nach 15 Minuten war das Spiel entschieden. Danach war es einfach, das Spiel nach Hause zu bringen. Unsere Abwehrtürme Reto und Roli wurden durch Edgar und Juan J. sehr gut ersetzt." Rolando:
"Einer der schwächsten Gegner, der in der zweiten Halbzeit völlig
einbrach. Don
Ursulo: "Leider fand ich nie richtig ins Spiel. Für mich war es
jedoch erfreulich, dass Jubiläumstore im LS Nr. 30 für die Dreamerstürmer Pick und Don Ursulo: Pick
mit 80 Toren (!) überholte keinen geringeren als Pelé in der
All-Time-Tor-Liste.
Rivelinho:
Am Anfang zu viele Fehlpässe geschlagen, danach blitzen einige Geniestreiche
auf. 6 Scorerpunkte sind Seelenheil, dies wollen wir aber vor allem bei stärkeren
Gegnern sehen. Nach den ersten zehn Minuten ein sensationelles Spiel, praktisch
alle Zweikämpfe gewonnen, Passgeber, Ideengeber, Torschütze, eindrückliches
Pressing. Juan
J.: War "der Spieler in der Verteidigung". Sehr sicher am Ball und
gutes Stellungsspiel. Gab der Mannschaft sehr viel Sicherheit, technisch stark,
im Zweikampf auch, hielt den Ball ruhig. Ungenaue und überhastete Schüsse,
leider vielmals den besser platzierten Mitspieler übersehen. El
Toro: Die Hochzeit mit anschliessenden Flitterwochen taten ihm sichtlich gut.
Nach dieser langen Auszeit mit einer bemerkenswerter Leistung. Sehr gut im Zweikampf.
Hat sich trotz langer Pause, gleich wieder nahtlos ins Spielsystem Edgar:
Gute Pässe nach vorne. Gute Schusstechnik. Sehr ruhiger Spieler mit viel
Übersicht. Tolle erste Halbzeit, schöne Tore. In der zweiten Hälfte
konditionell am Ende, manchmal dadurch ein Risikofaktor. Don
Ursulo: Fand gar nicht richtig ins Spiel. War nicht sein bester Tag, viele
Chancen vertändelt, keine Direktschüsse, läuferisch und vor allem
defensiv aber ungewohnt stark. Pick:
Klassischer Hattrick zur beruhigenden 3-0 Führung. Uneigensinnig mit schönen
Zuspielen. Zeigte wieder eine tolle Vorstellung, bis auf die Schlussphase auch
defensiv stark verbessert
IMPERIAL
PLAYER of the GAME: Juan
J., mit Note 9,20 , im zweiten Spiel bereits Für
dem Impi-Sieger und zur Feier des dritten Sieges gegen die Hühner ein Kochrezept:
Zubereitet von S.D.T.- 4 Sterne-Mannschaftskoch Dr. Izmir Uebel
Azurro-Preis:
*Gegen die Game Stats kann nur innerhalb von 48Std. rekurriert werden. (C) All Rights reserved. S.D.T. 2004 *
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