SWISS
DREAM TEAM
23. Länderspiel:
SWISS DREAM TEAM vs. Hotel Palma
Real 9:12
Ort: Belén, Halle Centro Goal
Datum: 27.08.2005, 18.00
Uhr
Matchformat:
5 gegen 5, inkl. Torhüter / 2x 25 Min. mit 5 Min. Pause
Matchbericht
von Franz aka Kaiser Beckenbuur
Diego hat dieses Mal den Gegner aufgeboten, und sprach im Vorfeld von einem schwachen
Kontrahent, der für die Dreamers kein größeres Hindernis darstellen
sollte. Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Auch dieses
Mal fehlten ein paar Stammspieler (Eloy, Rive, Don U)
Rive weilte in Venezuela
bei einem Probetraining beim CSKA Polar Caracas, aber ausser schäbigen Bierdeckeln
und einschlägigen Kontakten mit ein paar knapp Volljährigen Venezolanas,
brachte er nichts erhebendes zurück vom Hugo-Land. Das Training verlief unter
diesen Umständen (Sponsor und Groupies) natürlich auch nicht sehr erfolgreich
und
der gewünschte Auslandskontrakt scheiterte schliesslich an einer
Romanze mit der
18-jährigen Präsidententochter (siehe Foto).

Don U rekonvaleszent auf der Bank, führte nur das Anspiel aus. (des
hab i em gsagt,
damit
der Bursch wenigstens ein Cap bekam, und somit die alleinige Führung als
Rekordnationalspieler des S.D.T. übernahm). Zudem gab es noch ein LS als
Coach.
(das erste überhaupt in der Ära S.D.T.)
Zur Teamaufstellung:
(V = Verteidiger, HS = Hängender Stürmer, S= Stürmer)
Torwart:
El Brujo
V: Diego, Rolando,El Toro HS: Victor S: Pick
Ersatzspieler:
fliegende Wechsel, im 4 Min. Takt.
Schiedsrichter: Chef von Jorgé Sevilla
Ein
standesgemässer Auftakt meiner Burschen in der 4.Min. mit dem 1:0 durch Pick.
Die folgenden 10 Min. waren danach torlos. Wer nun denkt, dass die Dreamers den
Gegner in dieser Phase kontrollierten, liegt total falsch. Man wurde zeitweise
richtig vorgeführt, und die Königlichen Palmen trafen viermal ans Aluminium.
Man kann von Glück reden, dass während diesen 10 Minuten der Gegner
soviel Pech hatte. Der Ausgleich war eine Frage der Zeit. Die Nr. 11 des Gegners,
Alex, besorgte diesen. Die Palme Nr.11 war von Diego und seinen Verteidiger-Copains
nicht zu neutralisieren. Wenig später in der 18 Min. fiel das 2:1 für
den Gegner. Pick mit einer Einzelaktion schaffte nochmals den Ausgleich knappe
2 Min. später. Doch der topmotivierte Alex, der sich auch verbale Duelle
lieferte mit unserem Diego, schoss postwendend das 3:2. Unnötig der Gegentreffer
zum 2:4. Ein scharfer Eckball von links, El Toro lässt seinen Gegenspieler
einen halben Meter zuviel Raum, und Bums 2:4, der Halbzeitstand.
In
der Pause wurde dann die Taktik umgestellt. Rolando wieder fix hinten, und Victor
rückte in die vorderen Reihen auf. Mit nur einem Auswechselspieler waren
die Varianten leider begrenzt. Auch der Auftakt zu den zweiten 25 Minuten war
weniger berauschend. Ein klassischer Verteidigungsfehler von Diego, und die Nr.
11 schlug wieder zu. Dann zeigten die Dreamers erstmals ein Aufbäumen. Zweimal
Victor (das erste in einer Einzelaktion das zweite auf einen guten Pass von El
Toro) verkürzte auf 4:5. Der Wechsel vom Rookie-Dreamer ins Mittelfeld zeigte
Früchte. Doch unnötige Deckungsfehler machten alles wieder zu Nichte,
und schuppsdiebubbs rannte man wieder einem 3 Tore Rückstand hinterher. 4:7
Es spricht für die Moral, dass man aber nicht aufsteckte, sondern beharrlich
und energisch den Anschluss suchte. Dieser schien auch zu kommen, bis zum 7:8
waren wir klar die dominierende Mannschaft, der Gegner wankte. Es schien, dass
die Palmen gleich angesägt wären, und die Svizzeros zum letzten Axtschlag
ausholten, und den K.O. Punsch platzieren könnten. Dann die spielentscheidende
Szene: (I sags nochmals, weil so schen is: "Der Grund war nicht die Ursache
sondern der Auslöser") Ein mit der Hand abgefaelschter Ball von Victor
landete im eigenen Netz, im allerdümsten Moment, leider. Der Gegner war bereits
angezählt bei 9 in der Ringecke, und Don King massierte schon die Sieges-Cigarre.
Schade! Auch der spätere Anschlusstreffer von Pick zum 8:9, änderte
nichts dran. Die Palmen hatten sich wieder gefunden und verteidigten den Vorsprung
bis zum Schluss. Ein sichtlich stolzer Palmen-Teambesitzer, Don Werner aka Bernardo
Fuchs, verbrachte die letzten 20 Minuten ebenfalls auf der Trainerbank, war von
der Spielstärke seiner Mannschaft überrascht, und schoss genüsslich
Giftpfeile in Richtung Diego.
Schlussresultat: 9:12
Der
Abend klang (im wörtlichen Sinne) wunderbar aus. Man feierte mit dem Gegner
gemeinsam. Impis im Pool, Bratwurst für Dreamers und Chorizo für Ticos,
das ganze musikalisch untermalt vom Handorgel Sepp aus dem Appenzell. Die Dreamers
sangen kräftig mit, schade konnte der Sepp kein Stadel aus Bayern. Der Hit
des Abends war: Hosä abbä, der auch vom Gegner lauthals mitgesungen
wurde.
Auf
bald,
Euer Franz
Stimmen
zum Spiel:
Rolando:
"Der bisher beste Gegner. Technisch, läuferisch stark und untypisch
für eine Tico-Mannschaft, auch sehr stark in der Verteidigung. Trotz allem
ein grosses Lob an alle Spieler, nach der taktischen Umstellung in der zweiten
Spielhälfte, schafften wir es bis zum 6:7 und 7:8 heran zu kommen. Die Tico-Mannschaft
drohte auseinander zu fallen. Was wäre
passiert, wenn das Eigentor zum
7:9 nicht im dümmsten Moment gefallen wäre???"
Pick: "Ich denke das war eine der besten Mannschaften gegen die wir
bis jetzt gespielt haben. Auch in Bestbesetzung hätte das nicht viel geändert.
Trotz mehrmaligem Rückstand
(3 Tore), war die Mannschaft bemüht
nicht aufzugeben. Spricht klar für die Moral der Truppe. Aus diesem Spiel
sollten wir lernen."
Diego: "Wir haben den Gegner unterschätzt
und viel zu spät reagiert. Das Hauptproblem
war in der Abstimmung der
Defensive im Mittelfeld und Sturm. Meiner Meinung nach sollten wir unser taktisches
Abwehrsystem ändern, in dem wir sämtliche Spieler bis auf die Mittellinie
zurückziehen und ab dort agressiv agieren. Gegen starke Gegner wirkt sich
"forchecking" in der Halle negativ aus."
Don
Ursulo: "Das ganze Spiel von der Bank aus betrachtet, gab einen guten
Überblick, was wir beim nächsten Mal, vor allem auch gegen diesen und
ähnliche Gegner verbessern können. 1. Es fehlte klar ein "Renner"
oder "Scheibenwischer" im Zentrum. Diese Position kann nur von El Brujo
oder Rive ausgeführt werden, da eine gewisse Grundkondition vorhanden sein
muss. 2. Defensivverhalten gegen starke Gegner umstellen, d.h. Räume enger
machen mit einem Diego-Riegel 2-2 hinter die Mittellinie. 3. Verteidiger einen
Tick defensiver, und härter auf den Mann spielen. Die Revanche gewinnen wir."
Diego-Riegel
2-2 noch am selben Abend ca. 1 Std. am "Reissbrett" durchgespielt...

Hier die offizielle Spielerbewertung aus der "La Gazzetta dello sport":
(mit 4 Punkterichtern,
und Schnitt; erstmals dürfen die Richter ihre eigenen Leistungen nicht benoten)
El
Brujo:
Gute Szenen im 1 gegen 1, und bei nahen Schüssen. Bei den
Weitschüssen hie und da mit Problemen, grosso modo aber seine Sache gut gemacht.
8.90, 8.25 , 8.40 , 8.15 > Ø 8.43
Pick:
War in guter Form. Die 6 Tore sprechen für sich, sehr toreffizient.
9.10, 8.50, 8.50 > Ø 8.70
Diego:
Ungewöhnliche Fehler im Zweikampf. Hatte die gegnerische Nr. 11 nicht im
Griff. Seine Vorstösse fehlten dem Spiel. Konnte nicht an seine Leistung
vom letzten Spiel anknüpfen.
8.90, 8.45, 8.15 > Ø 8.50
Rolando:
Spielte in der Verteidigung (2. Halbzeit) sichtbar besser. Kein Schussglück.
War zu offensiv in der 1. Halbzeit und fehlte im "Raum der Mitte" als
Ballverteiler und Scheibenwischer.
8.25, 8.45, 8,15 > Ø 8.28
Victor:
Nicht sein bestes Spiel, kann mehr als er an diesem Tag gezeigt. Trotzdem
gefährlich wenn er den Ball spielt. Gegen stärkere Gegner muss er den
Ball schneller spielen.
9.00, 8.50, 8.50, 8.35 > Ø 8.59
El
Toro:
Hatte gegen diesen aufsässigen Gegner Probleme mit der Ballkontrolle.
Lief aber sehr viel im Spiel, und hatte mit seinem Tor fast eine optimale Schussverwertung.
8.85, 8.25, 8.50, 8.25 > Ø 8.46
Erstmals wurden
auch Noten abgegeben für einen Spieler, der gar nicht auf dem Platz stand.
(halt - Korrektion, das zweite Mal...) Für
seine zwei Patzer in den Länderspielen gegen Israel und Zypern - und dem
Ausraster im TV-Interview gibt es für den CH-Nati-Torhüter Zuberbühler
aus Frauenfeld (TG) vom S.D.T. den Concacaf-Fliegenpilz des Monats mit
Note 2,5

S.D.T.
vom 27.08.2005

IMPERIAL
PLAYER of the GAME:

Alex,
die gegnerische Nummer 

war leider nicht kontrollierbar in diesem Spiel.
Azurro-Preis:
Kein Ausruf!
Für reichlich gute Stimmung sorgte Sepp,
Hit des Abends:
"Hossä abbä-Schottisch"
Das Sekretärinnen-Karussell vom Franz'l dreht sich weiter,
hier die zwei
nächsten Kandidatinnen (Geschmack hat er ja...)


|
Game Stats:
| Spielername: |
Tore: |
Assists: |
| Diego |
0 |
1 |
| Pick |
6 |
0 |
| Victor |
2 |
2 |
| El
Toro | 1 |
1 |
| El
Brujo | 0 |
0 |
| Rolando |
0 |
2 |
|
*Gegen
die Game Stats kann nur innerhalb von 48Std. rekurriert werden. (C) All Rights
reserved. S.D.T. 2004 *