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Don Ursulo - Fine Costa Rica Cigars ![]() |
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21. Länderspiel: Matchbericht
von Franz aka Kaiser Beckenbuur Edgar, der als
Feldspieler aufgeboten war, fehlte dem Team. Potzdonner, mit nur Trotz des Schrumpfteams spielten die Dreamerknaben forsch auf. Dieses, den Gegner überrumpelnde schnelle Spiel nach dem Anpfiff zahlt sich meist aus. Die Dreamers gehen beinahe schon traditionell mit ein paar Toren in Führung. Das schwächt den Gegner auch psychologisch und ist eine der grossen Stärken dieses Teams, die gute Konzentration vom Anpfiff weg an. Leider muss es noch lernen den Vorsprung sicher zu verwalten und nicht immer weiter Tore zu suchen. So kam es denn wie meist. Schnell die Führung durch Victor, aufgelegt von Don U. Keine 2 Minuten später, ein Vorstoss durch Diego, dieser passt klug an die Strafraumgrenze auf den freien Don Ursulo, der den Ball in die Maschen schlug - 2:0. Nach diesen zwei guten Aktionen des Stürmers aus Belén hätte man ihn eigentlich aus dem Spiel nehmen müssen. Es ging nichts mehr. Konditionell nochmals eine Stufe schlechter als im Spiel vor 2 Wochen (die fehlenden Montagtrainings schlagen sich bei ihm verheerend nieder..., unser Felix hätte da schon seine Mittelchen). Doch nun kamen die Minuten von Victor. Unglaublich wie der junge Tibaseño aufspielte. Ich würde meinen, nochmals eine Stufe besser als im LS 20. Zuerst schoss er in einer Einzelaktion das 3:0, bereitete dann das Tor von El Toro vor und leitete das 5:0 Halbzeitresultat ein. (Dies war ein Eigentor, Ausgangslage ein Eckball von Victor, leider keine Stats-Punkte, gleich wie bei Don Ursulo im LS 16) Dazu kam noch ein Pfostenschuss von Rivelinho, der an diesem Tag, angetrieben von Diego, aus allen Lagen schoss, mit Links, Rechts, Vollrist, Innenrist, "Spitzgugä", doch der Ball wollte einfach nicht den Weg in die Maschen finden. Die Schweizer Taktik aus der Improvisation heraus ging voll auf. Während Don Ursulo den klassischen Stürmer mimte, spielten die anderen Dreamer ein für den Gegner ziemlich undurchschaubares Spiel. El Toro und/oder Diego blieben zwar meist auf ihren Verteidigungspositionen, waren aber immer für einen Rush und gefährliche Schüsse nach Vorne gut, meist im Doppelpass mit Rivelinho der sie in Abschlussposition brachte. Victor auf der anderen Seite, liess sich meist tief in die eigene Hälfte zurückfallen. Er nahm faktisch eine Verteidigungsposition ein, doch nach der Ballannahme lief er vielfach bis an zwei Gegenspielern vorbei wie ein Blitz nach vorne wo er entweder den Pass suchte oder, sehr intelligent, zur Mitte zog wo ihn Rivelinho freisperrte für den direkten Abschluss. So wurden die eigentlichen Positionen vielfach zur Makulatur, Victor lief über den ganzen Platz und holte sich die Bälle überall. Glänzend, sein Spiel. Doch muss gesagt werden, dass die anderen Dreamer ihn dabei tatkräftig unterstützten, stets aufmerksam in der Abwehr und Rivelinho immer darauf bedacht nach hinten abzusichern falls Victor den Ball verlieren sollte. Selbst Don Ursulo, solange er konnte, lief sich die Seele aus dem Leib beim Pressing. Bravo Burschen! Doch wie Diego in der Halbzeitpause richtig erwähnt hatte, das Resultat spiegelte den Spielverlauf nicht richtig. Die Hühnchenbrutzler vergaben zum Teil kläglich ihre Chancen. In der zweiten Halbzeit eröffnete wiederum Victor den Torreigen. 6:0! Das Tor des Tages. Der Gegner hielt den Ball zu lange in den eigenen Reihen, ein Querpass kurz vor der Strafraumgrenze, Victor mit einem kraftvollen Antritt und einem satten Schuss, der als Querpass gedachte Spielzug der Pipasa's endete im eigenen Netz. Dann typisch, immer kurz nach der zweiten Halbzeit kommen die schwachen Dreamerminuten, innerhalb von wenigen Spielzügen stand es 6:3. Dabei ging ein Tor auf die Kappe von Rivelinho, der den Gegenspieler zwar abdrängte, bei dessen Schuss jedoch nicht eingriff, da er dachte von der spitzen Position bei der Ecke könne der Ball unmöglich ins Tor doch er irrte sich, der Schuss kam via Innenpfosten ins Netz, auch Eloy stand da nicht ganz richtig. Doch die Reaktion kam prompt, die Schweizer verloren nie die Nerven. Diego legt schön auf El Toro auf, der schiesst sein zweites Tor, und bestätigt seinen Torhunger, vor allem wenn der andere stürmende Verteidiger, Rolando, fehlt. Ausserdem scheinen ihm die "Pipasas" zu liegen, schon im ersten Vergleich schoss er ein Doppelpack. Das vierte Gegentor ging dann klar auf die Kappe von Eloy. Auch ihm fehlt seit 4 Spieltagen ein fehlerfreies Game. Danach, nach einem feinen "Robo" an der Mittellinie und kurzem Sprint, noch ein Pfostenschuss von Rivelinho, der, wie gesagt, das Pech an den Füssen kleben hatte. Wer setzte den Schlusspunkt? Klar doch, där Victor mit dem achten Tor, aber nett där Cordero, von dem habi übrigens Bauchweh bekommen - an einer Fete auf der Wiesn in Escazú. Beinahe gab es die Spezialehrung, die sie hier in Ticolandia beim S.D.T. "Goldfiessli"-Preis nennen und nur eine verschwundene Videoaufzeichnung konnte Tage später das ominöse 5:0 klären. Der Sieg war absolut verdient, durch eine kämpferisch einwandfreie Leistung aller Dreamers, taktischer Finessen, eines überragenden Einzelkönners und einer sehr ausgeglichenen Punktestatistik. Die Pipasa's, die im Vergleich zum ersten Spiel gegen die Schweizer noch 2 Verstärkungen ins Team gebracht hatten, vor allem der Spielmacher "Negrito", waren keine wirkliche Herausforderung. Zu kläglich vergaben sie ihre Chancen und wenn nicht durch Konter, wurden sie kaum gefährlich. Teilweise standen die Schweizer so gut und wurde das Pressing an der Mittellinie so stark geführt, das dem Gegner nichts anderes übrig blieb als verzweifelte hohe Bälle in die Spitze zu schlagen. Meist ohne Erfolg. So schlichen sie sich denn nach dem Match auch eher wie geschlagene Hunde aus der Arena. Ein drittes Spiel ist angesagt, vielleicht sogar draussen, 11-11 auf dem Sportplatz der Pipasa, mit anschliessendem Grillfest, das wär doch was? Schweinshaxen für die Schweizer (so wie für den Sutter Alain seinerzeit), ausser für Don Ursulo, der muss zuerst mal wieder in Form kommen Auf bald,
Rivelinho:
"Na ja, für die Mannschaft bin ich zufrieden, ging ganz gut
und wir standen super. Ich hätte mir wirklich ein Tor gewünscht,
da die Pässe heute nicht ganz so genau kamen, doch irgendwann habe
ich mal wieder mehr Glück." Hier die offizielle
Spielerbewertung aus der "La Gazzetta dello sport": Eloy:
Im 1-1 wie immer stark, diesmal viel ballsicherer beim Passen doch mit
ungewohnten Fehlern im Stellungsspiel und Ballhalten. War nicht sein
Tag. El Toro:
Zeigte eine gute Leistung, in der Verteidigung zweimal unkonzentriert
beim Abspiel was leider zu einem Gegentreffer führte. Krönte
seine Leistung mit zwei sauberen Toren. Diego:
Spielte souverän in der Abwehr, für seine berühmten Rushes
reichte die Luft noch nicht, doch der ruhende Pol in der Verteidigung
musste die letzte Viertelstunde durchspielen. Chapeau. Victor:
Unwiderstehlich seine Dribblings, spielte einfach saustark. Manchmal
reicht die Kondition nicht mehr für den Rückweg, müsste
für seine explosive Spielweise schneller wechseln. Rivelinho:
Nahm sich die Worte Diegos und Rolandos zu Wort und schoss aus allen
Lagen, aber noch ohne Fortune. Läuferisch wieder ein Vorbild, könnte
es sein das die Genauigkeit der Pässe darunter leiden? Don Ursulo:
Spielte gut bis zu seiner Erschöpfung, die leider erstaunlich früh
kam. Die letzten Minuten von der Bank aus betrachtet, was das Rumpfteam
noch zusätzlich schwächte, deshalb keine bessere Benotung
möglich. IMPERIAL
PLAYER of the GAME: Victor,
mit Durchschnitts-Note 9,43 Der Held des
Tages, Jung-Dreamer Victor
*Gegen die Game Stats kann nur innerhalb von 48Std. rekurriert werden. (C) All Rights reserved. S.D.T. 2004 * |
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