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19. Länderspiel: Matchbericht
von Franz aka Kaiser Beckenbuur Zum
Spiel: Diego
versuchte seinen angewachsenen Pirelli zu verstecken. Rechts Spielerfrau Xinia. 20 Minuten gespielt, den Gegner hatten wir im Griff. Denkste. Es kamen nun eklatante Verteidigungsschwächen zum Vorschein und die Gegentore fielen wie faule Früchte vom Baum, 5:5. Die letzten fünf Minuten vor der Pause hat sich das Team dann wieder gefangen und kontrollierte den Gegner dank forciertem Pressing besser. Dank Diegos sattem Schuss ging man mit einer 6:5 Führung in die Halbzeit. In der Pause war man sich einig, den Gegner nicht weiter zu unterschätzen. Dennoch, man konnte mit gutem Glauben davon ausgehen dieses Spiel zu gewinnen. Unerklärlich
deshalb was nach dem Anpfiff passierte. Es kam knüppeldick. Watschenwetter!!!
Innerhalb von 2 Minuten kassierte man 3 Tore. Alle 3 Tore wurden ueber die rechte
Seite erzielt. 8:6 für den Gegner. Don U und Diego die während diesen
Horrorminuten auf der Bank zubrachten, schauten sich gegenseitig sprachlos an.
Alle waren sprachlos, dies war auch ein Teil des Problems. Es schien als niemand
an diesem Tag die Kraft hatte, das Spiel neu zu ordnen und verbal die Mannschaft
aufzuwecken. Rivelinho fluchte zwar wie ein Rohrspatz und begann nun aggressiver
zu spielen, bremste den Gegner wenn nötig mit taktischen Fouls. Doch in vielerlei
Gesichter sah man Resignation. Man gab schlichtweg auf. Wie können 3 Minuten
alles wegwischen, was vorher noch funktioniert hat? Zweifellos müssen einige
Mitspieler noch ein wenig an ihrem Willen arbeiten. Haben uns nicht eure U-21
Titanen gezeigt, dass auch Schweizer kämpfen können bis zum umfallen
und einen Rückstand noch in einen Sieg zu verwandeln, selbst wenn es nicht
so gut geht. Na wenigstens habt ihr jetzt einen Deutschen Trainer, ich werde euch
schon einbläuen so zu spielen und zu fühlen. (Anmerk. d. Red.: Franz
kriegt einen roten Kopf wie sein Spezie Kalle und schreit: "Schnapshahn,
Süßwassermatrose, Hatschi-Bratschi, Bahnhofspenner, Doch
zurück zum Spiel: Der Gegner spielte sich in einen regelrechten Rausch, und
erzielte noch ein, zwei Tore zuviel, Eloy begann auch noch zu zaudern und am Schluss
hatte man das 8:15. Viele Tore in der Schlussphase wurden einzig und allein deshalb
erzielt, weil der Gegner einen Lauf hatte (Weitschüsse aus spitzem Winkel),
einige Verteidiger arge Konditionsproblem (regelmässiges Ueberlaufen werden)
und vorne der Ball einfach nicht mehr rein wollte (Schnelle Konter). Die letzten
15 Minuten spielte Rivelinho durch. Da er noch genügend konditionelle Reserven
besass und auch bei 6 Toren Rückstand noch an die Aufholjagd glaubte, versuchte
er den Schaden zu minimieren. Manchmal wurde er als Mittelfeldspieler jedoch mit
nur einem Verteidiger (wo war der andere?) zusammen in der Abwehr gegen 3 angreifende
Gegner förmlich schwindlig gespielt. Einkicke oder Eckbälle in der gegnerischen
Hälfte waren meist gefährlicher für das S.D.T als für den
Gegner, da der Ball, einmal abgefangen, jeweils blitzschnell nach vorne getragen
wurde durch sehr starke Rushes und die Schweizer meist in Unterzahl ausgespielt
wurden. Ergo: Die Verteidiger dürfen keine Einkicke oder Eckbälle treten.
Die Offensivleute andererseits, müssen ebenfalls nach verlorenem Ball schneller
zurückeilen, viele Tore sind dadurch entstanden, dass aus der 2 - 2 Situation
durch den Gegner schnell eine 3-2 geschaffen wurde, dank einem Mitlaufenden Verteidiger
der dann frei stand. Es gibt noch vieles zu bereden. Doch wollen wir ob des einen
Spiels auch nicht in Katastrophenstimmung versinken. Einen Aussetzer darf man
sich mal leisten, gegen die Metzger sind wir schliesslich dank dem 12:3 im 1.
Spiel noch immer mit 2 Toren vorn in der Gesamtwertung. Auf das dritte Spiel kann
man sehr gespannt sein. Als wir die WM-Kampagne 2006 vor vier Jahren begonnen
haben, standen wir bei Null Komma Null Point Null Prozent. Wir sollten nicht alles
ins Korn schmeißen. Zeit für Revanche! Auf
bald, Rivelinho: "Während und nach dem Spiel kam mir die Galle hoch. Man darf einmal schlecht spielen aber niemals sollte man aufgeben oder gar ironisch lachen, wenn man ein Tor kassiert. Das Spiel zeigt klar, eine gute Taktik hilft nur, wenn man sie läuferisch umsetzen kann. Mir selber fehlte die nötige Ruhe um den Ball zu halten. Doch Beschuldigungen bringen nichts, nächstes Mal machen wir dieses Spiel vergessen! ." Don Ursulo: "Uns fehlte ein zweiter Mittelfeldspieler mit Kondition, die Absenz von El Brujo oder Victor schwächte uns sehr. Bei 15 Gegentoren muss man die Verteidigung ins Gebet nehmen und uns eine andere Taktik überlegen für das nächste Spiel. Rolando: "Ich bin sehr enttäuscht, wir führten 4:1 und 5:2 und alle meinten wir gewinnen einfach gegen diese, nur ich sagte, wir hätten dieses Spiel noch nicht gewonnen und genau so kam es dann auch." Hier
die offizielle Spielerbewertung aus der "La Gazzetta dello sport", die
wie folgt übersetzt wurde: (mit 3 Punkterichtern, und Schnitt) Dieses Mal
kein Kommentar zur Note, den Richtern El
Toro: Diego: Rivelinho: Don
Ursulo: Rolando: PICK: IMPERIAL
PLAYER of the GAME: kein
Ausruf,
*Gegen die Game Stats kann nur innerhalb von 48Std. rekurriert werden. (C) All Rights reserved. S.D.T. 2004 * | |||||||||||||||||||||||||||||