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SWISS DREAM TEAM


14. Länderspiel:
SWISS DREAM TEAM vs. TEAM HOLLAND (Club Holandes) 4:12 (Halbzeit 4:3!)
Ort: La Guacima, Alajuela, Fussballplatz visa-vis Los Reyes
Datum: 30.04.2005, 11.00 Uhr

Matchformat: 11 gegen 11 / 2x 45 Min. mit 15 Min. Pause

Matchbericht von Giovanni Trapper-toni

Es sollte die Hauptprobe werden vor dem grossen Spiel gegen Italia 90... und endete
in einer Kanterniederlage. Der Reihe nach:
Durch einen enormen Terminsalat (die Uhrzeit wurde von 14.00 auf 11.00 verschoben) angerichtet mit viel Sauce durch unseren "el Brujo" kam es zu einem Notaufgebot des
S.D.T. Mit nur 12 Mann fand man sich in Guacima ein. (davon 2 Notnägel aus Cartago,
einer davon war stumpf wie Anton) Alora, es kam wie es kommen musste. Murphys Law schlug gnadenlos zu. Como, Che è questa cosa Murphy? Qui la spiegazione, mama misseria:
(aus dem Amerikanischem, Murphys Law ist der Grundsatz, dass alles, was nur möglich ist, schief geht.
Auch ist dieses Gesetz die Präzisierung und logische Weiterentwicklung der allgemeinen Entropielehre,
nach der alle Teilchen des Universums bestrebt sind, sich in grösstmöglicher Unordnung anzuordnen. Die Erkenntnis, dass besagte Teilchen auf dem Weg dorthin Dir mindestens einmal auf die Zehen fallen, führte zu Murphys Gesetz. Wenn ein Fehler entdeckt und korrigiert wurde, stellt sich heraus, daß es schon zu spät ist. Folgerung: Nachdem die Korrektur falsch war, wird es unmöglich sein, den Anfangszustand wieder herzustellen. Zur Lösung von Problemen hat jede beteiligte Person mindestens einen Plan, der nicht funktioniert.)


Zur Teamaufstellung:
Torwart: Eloy
V: Diego, Adolfo (mit Zopf), El Toro, Rocco S., Victor,
M: Eduardo Mendez, Rivelinho, Juan Gabriel
S: Don Ursulo, Pick, Andrés (ohne Zopf)

Schiedsrichter: Sr. Sombrero, Guacima

Zum Spiel:
Mit Toro auf der Ersatzbank ging das Spiel pünktlich um 11.00 a.m. unter heisser Sonne (dazu später mehr) los. Keine 5 Min. und ein anscheinend harmloser Weitschuss der Tulpensöhne wird länger und länger und bereits hiess es 1:0 für den Gegner. Gleichzeitig holte sich Don Ursulo im ersten Sprintduell eine hässliche Zehrung an der Wade. Finito. Und dann waren es nur noch 11. Zwar versuchte der Flügelstürmer noch ein paar Minuten durchzubeissen, aber es war sinnlos. Nach dem schön erzielten 1:1 durch Juan Gabriel (Pass von Méndez) ging er humpelnd und fluchend vom Platz. Die Sonne brennte erbarmungslos, bereits nach 20 Minuten hatten viele Spieler Durst. Das 2:1 durch die Holländer war nur eine Frage der Zeit, viel Unvermögen ihrerseits verhinderte weitere Treffer. Dann kam eine gute Phase der Dreamers. Vor allem Eduardo Méndez hielt die Mannschaft gut zusammen und verteilte die Bälle recht ordentlich im Mittelfeld. Der Uru war es auch, der den Spielstand kehrte mit einem schönen Freistosstor sowie einer Klasse-Einzelaktion. Plötzlich stand es 3:2 für die Svizzeri. Die Orangen glichen nochmals aus, doch waren es
die Dreamers (Tor durch Andrés über halbrechts), die ein wenig unverdient sich mit einem 4:3 in die Halbzeit schliechen.
Der Faktor Sonne spielte nun eine wichtige Rolle. Etwa 5 Spieler wollten sich auswechseln lassen. Ersatzspieler waren jedoch keine mehr vorhanden. Schlimmer noch, unser treuer Zuschauer und Photograph Rolä Ayer musste noch in die Hosen steigen. (Il Presidente musste ihn 10 Min. dazu überreden, in weiser Voraussicht) Teamsenior Rocco, der ein gutes Debüt gab im S.D.T., holte sich ebenfalls eine Zehrung und fiel in der 2. Halbzeit verletzungsbedingt aus. Die hitzeerprobten Holländer wechselten 4 Spieler aus und überrannten uns in den nächsten 45 Min. regelrecht. Es war wie eine "Metzgetä".
Aus einem 4:3 wurde ein 4:12! Wir haben viel gelernt in diesem Spiel:
Uno: nie mehr um 11.00 a.m. ein Spiel. (Hitze)
Due: keine Spieler mehr mit Zöpfen
Tre: Immer 14 Spieler aufbieten (sonst erwischt uns der alte Murphy)
Quattro: Nach einer Kanterniederlage vorsichtiger Autofahren (gilt nur für Diego)
Ich habe fertig.

Auf bald,
Euer Trapper-toni


Hier die offizielle Spielerbewertung aus der "La Gazzetta dello sport", die ich euch wie folgt übersetzen kann:

Das Fachblatt verzichtete dieses Mal auf eine detaillierte Punkteverteilung. Jeder Spieler kriegte eine 7,50 und pasta.

PS: PICK: nicht sein Tag, litt auch unter der grossen Hitze. Verschoss noch einen Elfer.

Ausnahmen:
Méndez: einziger Spieler in Normalform. Hielt das schwache Team einigermassen zusammen.
Note: 8,5

El Toro: Rabenschwarzer Einstand auf dem grossen Spielfeld. Der sonst geübte Verteidiger in der Futbol-5 Halle verursachte 2 Penaltys (Hands und Foul), stand mehrmals im Schilf. Sein Gegenspieler nahm ihm jeweils 10m ab auf 2 Sek. Im nächsten Rasenspiel muss Toro im Mittelfeld spielen.
Note: 6,75

Zopf: konditionell wie spielerisch ungenügend. Konnte nicht angespielt werden,
hat jeden (ja, jeden) Ball verloren.
Note: 6,00

Die drei anwesenden FIFA-Talentspäher versprachen, dass Sie vom gezeigten Spiel
nichts gesehen, gehört, und auch nichts weitererzählen werden ...


Azurro-Preis: klar an Rivelinho, nahm der doch tatsächlich ein Ticoleibchen mit (schön zu sehen auf dem Mannschaftsphoto) anstelle des ehrwürdigen Dreamer Hemd... Uru Méndez schlug zu Recht eine Geldstrafe vor.

Swiss Dream Team, 30.04.2005


Team Holland (Club Holandes), die Tulpensöhne konnte man jedoch mit drei Finger zählen

 

IMPERIAL PLAYER of the GAME:

kein Ausruf,
Bier geht direkt an unsere S.D.T.-Groupie-Chefin




Game Stats:

Spielername:
Tore:
Assists:
Juan Gabriel
1
0
Andrés
1
0
Eduardo Méndez
2
1

*Gegen die Game Stats kann nur innerhalb von 48Std. rekurriert werden. (C) All Rights reserved. S.D.T. 2004 *