SWISS
DREAM TEAM
SAN JOSÉ, COSTA RICA - (BLICK ONLINE)
Neueste
Meldung unseres San José Korrespondenten:
Gilbäär Gress verlässt das "Swiss Dream Team"
und will mit dem FC Sion den
Aufstieg schaffen.
Gilbäär
Gress hat wieder einen Job: Der Ex-Nati-Coach kehrt auf die
Schweizer Fussballbühne
zurück als Trainer des Challenge-League-Clubs Sion.
Fast
ein Jahr war Gress beim Swiss Dream Team in Costa Rica tätig. Jetzt
kann
der 63-Jährige per sofort bei Sion die Nachfolge von Admir Smajic
antreten.
Mit dieser Verpflichtung untermauert Sions Präsident Constantin die
Aufstiegsambitionen
des Traditionsvereins abermals. Der ehemalige Schweizer
Nationalcoach unterschrieb
in Sitten einen Vertrag bis Ende Saison 2005/06.
Die letzten Engagements des
Elsässers waren indes nicht gerade erfolgreich:
Vom FC Zürich wurde
er nach einer Saison, vom FC Metz nach einem halben Jahr
und von Sturm Graz
im letzten September nach drei Monaten entlassen. Einzig
beim Swiss Dream
Team konnte er trotz verschiedenen Skandalen eine
Mannschaft zum Erfolg führen.
In Sion ersetzt Gress den zurückgetretenen Admir Smajic, der seinen
Posten
vor anderthalb Wochen nach einer im Training erlittenen Rückenverletzung
und
der Einlieferung ins Spital aufgeben musste.
Beim Swiss Dream
Team nimmt man den Rücktritt von Gilbäär gelassen hin. PCA,
Rivelinho, meinte, Gress habe die Manschaft schon seit Wochen hängen
gelassen. Er habe die Manschaft nicht mehr weiterbringen können, sei mental
ausgebrannt gewesen. Ausserdem sei er nicht mehr zu den Trainings erschienen
und hätte sich kaum mehr wild umherfuchtelnd an der Seitenlinie aufgeregt.
Dies sei ein unmissverständliches Zeichen gewesen, dass Gilbäär
unzufrieden
sei in San José.
Wie dem Korrespondenten ausserdem
vom Präsidenten Don Ursulo mitgeteilt
wurde, habe Gress die Affaire um
den Job als Deutscher Bundestrainer
zugesetzt. Bis zuletzt, als heisser Anwärter
auf den Posten gehandelt, wurde
er schliesslich von Klinsi ausgestochen. Der
Grund sei das schlechte Deutsch
von Gress, was dieser natürlich nicht
auf sich sitzen liess und meinte, sein
Strassburger-Züri Slang sei immernoch
wesentlich hörbarer als etwa Klinsis
Geschwäbele oder Loddars Bavarismus.
Nun, da Gress fort ist, beginnt beim SDT intensiv die Suche nach seinem
Nachfolger. Gerüchten zufolge handelt es sich um die derzeit Arbeitslosen
Erfolgstrainer Rolf Fringer und Dick Advokaat. Aber scheinbar scheinen auch
der ungarische Nationaltrainer Loddar Matthäus und noch-PSG Trainer Vahid
Hazibegovic Interesse zu zeigen. Als Interimstrainer wurde PCA Rivelinho
erkoren,
der jedoch "noch" keine Absichten hat, den Job auf Dauer zu
übernehmen.
Präsident Don Ursulo wollte keine weiteren Ausführungen zum Thema
machen,
doch unser Korrespondent bleibt dran!
tur/10.08.2004
SJC
Die schönste Frisur
des Schweizer Fussballs ist zurück aus Costa Rica:
Gilbäär
Gress ist Trainer von Sion.